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	<title>Biodiversität Archive - Sonja Stadje Naturgarten | Planungsbüro für naturnahe Grün- und Freiräume | Naturgartenplanung</title>
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	<description>Für mehr Natur-Erlebnis und Biodiversität auf Firmengeländen, Schulhöfen und Stadtgrün sowie in privaten Gärten</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Apr 2026 10:26:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Zeit für wilde Heckenliebe: Raus mit Thuja &#038; Kirschlorbeer – rein in die bunte Vielfalt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 14:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturerlebnis]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilde Hecke]]></category>
		<category><![CDATA[Wildgehölze]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Winter – und damit&#160;beste Pflanzzeit&#160;für wurzelnackte Gehölze.Und weil im Winter auch keine Brut- und Setzzeit ist, ist in den nächsten Wochen der perfekte Moment, um etwas zu tun, das du vielleicht schon lange insgeheim wolltest: 👉&#160;Diese alte, dunkle Thuja- oder Kirschlorbeer-Hecke rauswerfen und durch etwas richtig Schönes ersetzen.Etwas Lebendiges. Buntes. Summendes.Etwas, das du [&#8230;]]]></description>
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<p>Es ist Winter – und damit&nbsp;<em>beste Pflanzzeit</em>&nbsp;für wurzelnackte Gehölze.<br>Und weil im Winter auch keine Brut- und Setzzeit ist, ist in den nächsten Wochen der perfekte Moment, um etwas zu tun, das du vielleicht schon lange insgeheim wolltest:</p>



<p><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Diese alte, dunkle Thuja- oder Kirschlorbeer-Hecke rauswerfen und durch etwas richtig Schönes ersetzen.</strong><br>Etwas Lebendiges. Buntes. Summendes.<br>Etwas, das du nicht so oft mit der Heckenschere zur Räson schnippeln musst.</p>



<p>Wenn du also schon eine Weile vor deiner alten Hecke stehst und denkst:<br>„Eigentlich… müsste die mal weg…“<br>— dann ist&nbsp;<strong>jetzt</strong>&nbsp;dein Moment. Wirklich jetzt.</p>



<p>Denn eine&nbsp;<strong>wilde Hecke aus heimischen Gehölzen</strong>&nbsp;macht deinen Garten schöner, lebendiger, pflegeleichter und ökologisch hundertmal wertvoller. Hier erfährst du, warum du dir (und der Natur) damit das beste Wintergeschenk überhaupt machst.</p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">1. Wilde Hecken schaffen echten Lebensraum</h2>



<p>Thuja und Kirschlorbeer sind optisch vielleicht blickdicht und &#8222;pflegeleicht&#8220; – ökologisch aber absolute Minimalangebote. Da wohnt kaum jemand drin. Und essen tut sie in unseren Breiten erst recht niemand. Keine Insekten, keine Raupen, wenige Vögel. Für die Natur sind sie ein bisschen wie ein leerer Parkplatz: Man kann da mal halten, draufgucken, aber man bleibt da nicht dauerhaft wohnen.</p>



<p><strong>Eine Wildhecke dagegen ist ein echtes Biotop:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Früh blühende Gehölze</strong>&nbsp;wie Schlehe oder Kornelkirsche helfen hungrigen Insekten wie z. B. Hummelköniginnen schon im Frühjahr.</li>



<li><strong>Sträucher mit Beeren und Nüssen</strong>&nbsp;füttern Vögel, Igel, Mäuse &amp; Co &#8211; und uns!</li>



<li><strong>Dornengehölze</strong>&nbsp;bieten perfekte Brutplätze, die Katzen nicht so leicht erreichen.</li>



<li><strong>Dichte Strukturen</strong>&nbsp;schützen Kleintiere vor Wind, Wetter und Fressfeinden.</li>



<li>Als geschützte &#8222;Autobahn&#8220; <strong>verbindet eine Hecke Lebensräume miteinander</strong>, indem sie Tiere unentdeckt von A nach B kommen lässt.</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Kurz: Mit einer wilden Hecke holst du dir ein kleines Naturschutzgebiet in den Garten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-1024x683.jpg" alt="Nahaufnahme eines Schlehenzweiges mit Früchten" class="wp-image-3884" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-1536x1024.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Allein 430 Mikro-Pflanzenfresser leben an und von Schlehen &#8211; und die Vögel freuen sich auch <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></figcaption></figure>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">2. Wilde Hecken sind lecker – für dich und die Tiere</h2>



<p>Viele heimische Sträucher tragen Beeren. Damit liefern sie jede Menge kleine Vitaminbomben und eignen sich auch perfekt für die Selbstversorgung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hagebutten</strong>&nbsp;→ Enthalten viel Vitamin C, super für Tee und Mus</li>



<li><strong>Holunder</strong>&nbsp;→ Beeren und Blüten ergeben Saft, Sirup oder Gelee</li>



<li><strong>Kornelkirschen</strong>&nbsp;→ Aus den Beeren machst du Marmelade und Kompott</li>



<li><strong>Schlehen</strong>&nbsp;→ Nach dem ersten Frost hervorragend für Likör <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></li>



<li><strong>Haselnüsse</strong>&nbsp;→ Klarer Fall: snacken! (Wenn das Eichhörnchen welche übrig lässt)</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Und du bekommst all das quasi nebenbei – ohne mehr Pflegeaufwand als für deine alte Standardhecke. Vorausgesetzt, du bist schneller als die Vögel und Eichhörnchen. Oder du pflanzt einfach genug für euch alle.</p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">3. Und ja: Wilde Hecken sind schöner. Wirklich schöner.</h2>



<p>Du bekommst nicht einfach „eine Hecke mit heimischen Wildgehölzen“.<br>Du bekommst eine&nbsp;<strong>vier Jahreszeiten-Galerie</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Frühling</strong>: Jede Menge weiße, rosa und gelbe Blütenwolken</li>



<li><strong>Sommer</strong>: Dichtes, summendes Grün</li>



<li><strong>Herbst</strong>: Eine rot-goldene Explosion und jede Menge Früchte</li>



<li><strong>Winter</strong>: Leuchtend rote Hagebutten, filigrane Strukturen und schöne Frostbilder</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Dein Garten wird von einer wilden Hecke nicht nur schön gepuffert, sondern er wirkt größer, lebendiger und natürlicher – und auch ein ganzes Stück wärmer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-1024x683.jpg" alt="Eine Meise in einer dichten Hecke" class="wp-image-3881" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-1536x1025.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch im Winter ist man als kleiner Vogel in einer Hecke super geschützt.</figcaption></figure>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">4. Pflegeleicht und entspannt: Die wilde Hecke braucht nicht viel</h2>



<p>Hier kommt der Teil, den viele nicht glauben:<br><strong>Wilde Hecken sind deutlich pflegeleichter als Thuja oder Kirschlorbeer.</strong></p>



<p>Warum?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie müssen&nbsp;<strong>nicht</strong>&nbsp;ständig in Form geschnitten werden.</li>



<li>Heckengehölze gibt es in vielen Größen &#8211; auch passend für deinen Garten.</li>



<li>Sie verzeihen kleine Fehler in der Pflege &#8211; und auch Tierfraß.</li>



<li>Sie brauchen&nbsp;<strong>keine Düngung</strong>.</li>



<li>Sie sind&nbsp;<strong>robust</strong>,&nbsp;<strong>klimaresilient</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>an unsere heimischen Böden angepasst</strong>.</li>



<li>Und sie werden schnell größer und dichter, wenn du die Hecke schön „eng“ pflanzt.</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Wenn du in den ersten Jahren noch etwas durchgucken kannst, lässt es sich super tricksen:</p>



<p><img alt="🌸" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f338.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;Du kannst hohe <a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/"><strong>Blumensäume</strong>&nbsp;dazwischensäen</a><br><img alt="🪵" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1fab5.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;oder <strong>Weidenstecklinge</strong>&nbsp;stecken, die schnell Sichtschutz und Struktur liefern<br><img alt="🌱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f331.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;und natürlich mit Stauden <strong>unterpflanzen</strong>, damit es schon früh gut aussieht.</p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">5. Wenn deine Hecke mal zu breit wird: Knicken statt roden!</h2>



<p>Ein echtes Highlight für Naturmenschen (und für alle, die nicht gleich die Motorsäge zücken wollen): <strong>die alte Kunst des Heckenknickens</strong>, wie man sie z. B. in Schleswig-Holstein und in Großbritannien seit Jahrhunderten kennt.</p>



<p>Dabei werden Sträucher im Winter so angeschnitten und eingeknickt, dass sie horizontal zu liegen kommen, aber weiterhin leben und neu austreiben. Überstehende Äste werden eingeflochten, so dass eine kompakte, dichte Struktur entsteht &#8211; die lebt!<br>Die Triebbasis bleibt vital, und du kannst die Hecke:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>verjüngen</strong>,</li>



<li><strong>kompakt halten</strong>,</li>



<li><strong>strukturreich gestalten</strong>,</li>



<li>und gleichzeitig&nbsp;<strong>als Lebensraum erhalten</strong>!</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Es ist im Grunde ein uraltes, natürliches „Hecken-Styling“, das länger hält ist als jeder Formschnitt – und nicht nur ziemlich undurchlässig und blickdicht ist, sondern dabei wunderschön aussieht.</p>



<p>Mehr übers Knicken erfahren? Das Team vom NABU Schenefeld <a href="https://www.nabu-schenefeld.de/projekte/knickpflege/">erklärt die Technik super verständlich</a> – Inspiration pur.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Hedging_competition_geograph.org_.uk_.jpg" alt="Bild von einer geknickten Hecke" class="wp-image-3886" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Hedging_competition_geograph.org_.uk_.jpg 640w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Hedging_competition_geograph.org_.uk_-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Penny Mayes&nbsp;/&nbsp;Hedging competition (3) via Wikimedia Commons</figcaption></figure>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">6. Und jetzt?</h2>



<p>Jetzt geh einen Tee kochen, mach schon mal eine Liste mit deinen liebsten heimischen Wildgehölzen und stell dir vor, wie dein Garten im nächsten Frühling aussehen könnte:</p>



<p>Mehr Leben.<br>Mehr Farbe.<br>Mehr Summen.<br>Mehr Genuss.<br>Weniger Arbeit.<br>Und eine Hecke, auf die du richtig stolz sein kannst, und die in den nächsten Jahren immer besser wird.</p>



<p>Wenn du Lust hast, <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">helfe ich dir gern bei der Auswahl der passenden Sträucher</a> – und in einem der nächsten Blogartikel schauen wir zusammen auf tolle Wildgehölze und perfekte Mischungen für schöne, dichte, artenreiche Hecken.</p>



<p><a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Sag einfach Bescheid.</a><br>Und dann starten wir deine kleine Heckenrevolution. <img alt="🌿" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33f.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/><img alt="💚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f49a.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>P.S.: Vielleicht brauchst du ja noch ein bisschen Lektüre zum Thema Wildgehölze. In diesem Fall kann ich dir ein schönes dickes und sehr gutes Buch zum Thema empfehlen: <a href="https://shop.naturgarten.org/wildgehoelze-heimische-gehoelze-fu-r-gaerten-und-andere-freiflaechen/7368">Wildgehölze &#8211; Heimische Gehölze für Gärten und Freiflächen</a> von Katrin Kaltofen und Reinhard Witt. Ist auch was für Weihnachten <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> !</p>
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			</item>
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		<title>Aus der Praxis: Stadtgrün in Boizenburg – gemeinschaftlich, engagiert und mit Plan!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 17:21:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachbaustelle]]></category>
		<category><![CDATA[naturgartenplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgrün]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal geht es schneller, als man „Biodiversität“ sagen kann. Zwischen der Angebotsabgabe und der Umsetzung in Boizenburg/Elbe lagen gerade einmal zwei Monate – und schwupp! ist die Basis dafür gelegt, dass aus grauem Straßenbegleit&#8220;grün&#8220; an der Bahnhofstraße künftig bunte, lebendige Pflanzflächen werden. Möglich gemacht haben das: eine engagierte Stadtverwaltung mit einer Stabsstelle Klima, eine motivierte [&#8230;]]]></description>
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<p>Manchmal geht es schneller, als man „Biodiversität“ sagen kann. Zwischen der Angebotsabgabe und der Umsetzung in Boizenburg/Elbe lagen gerade einmal zwei Monate – und schwupp! ist die Basis dafür gelegt, dass aus grauem Straßenbegleit&#8220;grün&#8220; an der Bahnhofstraße künftig bunte, lebendige Pflanzflächen werden. Möglich gemacht haben das: eine engagierte Stadtverwaltung mit einer Stabsstelle Klima, eine motivierte Klimawerkstatt und eine Gruppe tatkräftiger Boizenburger:innen – der Älteste immerhin 84 Jahre jung!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-1024x576.jpg" alt="Gemeinsames Arbeiten am Straßenrand" class="wp-image-3859" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-1024x576.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-300x169.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-768x432.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-1536x864.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gemeinsames Stauden setzen, Foto: D. Foitlänger</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam anpacken für mehr Grün</h2>



<p>Eingeladen hatte das<strong> <a href="https://www.boizenburg.de/portal/seiten/klimabuero-boizenburg-900000098-28851.html">Klimabüro Boizenburg</a></strong>&nbsp;gemeinsam mit der&nbsp;<strong><a href="https://platzb.de/mitmachaktion/klimawerkstatt-2/">Klimawerkstatt Boizenburg</a></strong>. Beide organisieren regelmäßig Mitmachaktionen für mehr Klimaschutz und Lebensqualität im Stadtgebiet. In diesem Fall stand das Straßenbegleitgrün einer Haupt- bzw. Durchgangsstraße auf dem Programm. Straßenränder sind ein oft unterschätzter Ort, an dem Natur und Stadt sich eigentlich wunderbar begegnen können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-1024x768.jpg" alt="Ein Karton Blumenzwiebeln und Stauden fürs Stadtgrün" class="wp-image-3856" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-1024x768.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-300x225.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-768x576.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-1536x1152.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kleiner Blick in die To-Do-Liste <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></figcaption></figure>



<p>Und obwohl der Tag mit klassischem&nbsp;<strong>Novembernebel</strong>&nbsp;und kühlen Temperaturen aufwartete, kamen zahlreiche Freiwillige, um bei dem Pilotprojekt mit anzupacken. Gemeinsam haben wir gepflanzt, gesetzt und gesät – und das mit sichtbarer Begeisterung. Rund&nbsp;<strong>150 heimische Initialstauden</strong>&nbsp;setzte das Team an ihren neuen Platz. Dazu kamen unzählige Blumenzwiebeln und eine standortgerechte&nbsp;<strong>Saatgutmischung</strong>&nbsp;von&nbsp;<strong>Rieger-Hofmann</strong>&nbsp;für Blütenfülle ab dem kommenden Jahr.</p>



<p>Vorher hatten die Flächen nichts weiter als&nbsp;<strong>Schotter, einige Bäume und Wildwuchs</strong> zu bieten. Mit dem Pilotprojekt entsteht hier Schritt für Schritt ein vielfältiger Lebensraum, von dem hoffentlich die menschlichen und tierischen Boizenburger gleichermaßen profitieren werden. Nach und nach werden insgesamt rund&nbsp;<strong>500 Quadratmeter</strong>&nbsp;Straßenbegleitgrün neu belebt – die jetzigen&nbsp;150 Quadratmeter&nbsp;sind nur der Anfang.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="931" height="698" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_vorher-3.jpg" alt="Bild von der Fläche vor der Umgestaltung" class="wp-image-3858" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_vorher-3.jpg 931w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_vorher-3-300x225.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_vorher-3-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 931px) 100vw, 931px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bahnhofstraße vorher: Hier geht noch was!</figcaption></figure>



<p>Straßenrandflächen müssen also wirklich nicht langweilig sein! In Boizenburg sprießt künftig Vielfalt – und das mit vereinten Kräften.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Konzept zur Umsetzung: flott, durchdacht, naturnah</h2>



<p>Dass dieses Projekt so reibungslos und zügig umgesetzt werden konnte, lag auch an dem besonderen Engagement der Stabstelle Klima der Stadt Boizenburg, die sich so richtig &#8222;reingehängt&#8220; hat! Gefördert wurde die Maßnahme übrigens über das Programm&nbsp;<strong><a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Öffentliche-Einrichtungen/Städte-und-Gemeinden-gestalten/Förderprodukte/Natürlicher-Klimaschutz-in-Kommunen-(444)/?kfwmc=pm.p.per.mix.na.google.google.erweitern-auf.PM-Mix_DK_Mittelstand_Basis.na.na.na.na.na&amp;wt_cc3=23000290697__&amp;gad_source=1">„Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (KfW 444)</a></strong>&nbsp;– ein Fördertopf, der genau solche Initiativen unterstützt, die Klimaresilienz und Biodiversität miteinander verbinden.</p>



<p>Ich durfte im Vorfeld das&nbsp;<strong>Begrünungskonzept</strong>&nbsp;für die Umsetzung sowie ein&nbsp;<strong>Pflegekonzept</strong>&nbsp;für die Bahnhofstraße erarbeiten – also den Rahmen, in dem sich Pflanzung, Pflege und langfristige Entwicklung sinnvoll ergänzen. Diese Art von Planung sorgt dafür, dass gemeinschaftliche Aktionen für eine grünere Stadt wie diese nicht nur schön starten, sondern auch dauerhaft erfolgreich sind.</p>



<p>Denn: Erst wenn gute Vorbereitung, richtige Pflanzenauswahl, Wissen um die richtige Pflege und viel Engagement Hand in Hand gehen, entstehen wirklich nachhaltige Flächen. Die sehen nicht nur kurzfristig schön aus, sondern werden auch in Zukunft Bestand haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Boizenburg zeigt, wie’s geht</strong></h2>



<p>Die Stadt Boizenburg hat in Sachen Engagement für die Umwelt ohnehin gerade einen Lauf mit Rückenwind: Erst kürzlich wurde sie mit dem&nbsp;<a href="https://kommbio.de"><strong>Label „Stadtgrün naturnah“ in Bronze</strong>&nbsp;der Kommunen für biologische Vielfalt</a> ausgezeichnet – eine Anerkennung, die zeigt, dass Engagement für Artenvielfalt und klimafreundliches Grün hier keine leeren Worte sind, sondern gelebte Praxis.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-1024x768.jpg" alt="Eine Fläche im Stadtgrün wird eingesät" class="wp-image-3857" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-1024x768.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-300x225.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-768x576.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-1536x1152.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die erste Fläche wird eingesät</figcaption></figure>



<p>Die Aktion an der Bahnhofstraße war also mehr als nur ein Pflanztag. Sie war ein weiteres Positivbeispiel dafür, was entsteht, wenn Verwaltung, Bürgerschaft und Fachplanung an einem Strang ziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Gemeinsam geht’s besser – und schöner</h2>



<p>Ein Straßenrand ist selten ein spektakulärer Ort. Aber wenn wir ihn als Chance für die Biodiversität erkennen und gemeinsam verwandeln, kann er zu etwas Besonderem werden: zu einem Stück lebendiger Stadt.<br>Das Projekt in Boizenburg zeigt, dass <strong>Engagement und gute Planung</strong> zusammen Berge versetzen (oder zumindest Verkehrsinseln zum Blühen bringen) können.</p>



<p>Jetzt heißt es jedenfalls: Freuen auf den Frühling! Dann werden die ersten Zwiebelblüher zeigen, was aus einem gemeinsamen Workshop alles wachsen kann.</p>
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		<title>Heimisch oder nicht – das ist hier die Frage!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 16:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturgarten-Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
		<category><![CDATA[naturgartenplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Wildpflanzen im naturnahen Garten das A und O sind – und wie du erkennst, ob du die richtigen Gäste eingeladen hast Neulich sagte eine Kundin zu mir:„Wie soll man drauf kommen, dass eine Pflanze nicht heimisch ist – wenn die doch fast jeder im Garten hat?“Ein Satz, der mich zu diesem Artikel inspiriert hat. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>Warum Wildpflanzen im naturnahen Garten das A und O sind – und wie du erkennst, ob du die richtigen Gäste eingeladen hast</em></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#f6d424">Neulich sagte eine Kundin zu mir:<br><strong>„Wie soll man drauf kommen, dass eine Pflanze nicht heimisch ist – wenn die doch fast jeder im Garten hat?“</strong><br>Ein Satz, der mich zu diesem Artikel inspiriert hat. Denn er bringt auf den Punkt, was viele verunsichert:<br>Was bitte heißt bei Pflanzen überhaupt „heimisch“ – und warum sollte das jemanden interessieren?</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Heimische Pflanze – was soll das eigentlich heißen?</h2>



<p>Heimisch sind Pflanzen, die&nbsp;<strong>sich von Natur aus seit Jahrtausenden</strong>&nbsp;in einem bestimmten Gebiet entwickelt haben. Also nicht durch Handel, Kolonialgeschichte, Gartenmode oder Zufall hierhergekommen sind – sondern wirklich ein integraler Teil des hiesigen Ökosystems sind und es bereits waren, bevor wir Menschen alles durcheinander gebracht haben <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> .<br>In Deutschland zählen dazu z. B. viele Glockenblumen, Flockenblumen, die Wilde Möhre, der Wiesen-Salbei, Gemeiner Natternkopf oder Wald-Engelwurz. Nicht aber Forsythien, Geranien oder der allseits beliebte Sommerflieder (Spoiler: Der ist zwar hübsch, aber für die meisten Insekten eine kulinarische Enttäuschung &#8211; <a href="https://sonjastadje.de/der-schmetterlingsflieder-eine-invasive-bedrohung-fuer-die-heimische-flora-und-fauna/">mehr darüber liest du hier</a>).</p>



<p>Heimisch heißt also nicht „wächst schon lange irgendwo in Omas Garten“, sondern „hat sich gemeinsam mit der Tierwelt in unserer Region entwickelt &#8211; über viele Jahrtausende“. Und das ist der entscheidende Punkt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Warum heimisch für Insekten (und viele andere Tiere) überlebenswichtig ist</h2>



<p>Insekten sind, was ihre Nahrung angeht, wahnsinnig spezialisiert. Viele Wildbienen, Schmetterlinge oder Käfer haben sich im Laufe der Evolution&nbsp;<strong>auf ganz bestimmte Pflanzenarten eingestellt</strong>&nbsp;– und zwar auf die, die es in ihrer Umgebung gab. <br>Man nennt das das&nbsp;<strong>Schlüssel-Schloss-Prinzip</strong>. Die Pflanze ist das Schloss, das Insekt hat den Schlüssel: zum Beispiel die richtige Größe, ganz bestimmte Mundwerkzeuge, oder das Gift der Pflanze kann ihm nichts anhaben. Nur wenn beides genau zusammenpasst, funktioniert’s: die einen werden bestäubt, die anderen kriegen was zu Essen, Lebensraum und Nistmaterial. Deal! </p>



<p>Ein paar Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die&nbsp;<strong>Natternkopf-Mauerbiene</strong>&nbsp;sammelt Pollen nur am Natternkopf.</li>



<li>Die Raupen des <strong>Thymian-Rotwidderchens</strong>, das ist ein Nachtfalter, brauchen den &#8222;echten&#8220; Sand- oder Feld-Thymian – nicht die Zuchtsorte aus dem Supermarktregal.</li>



<li>Der <strong>Wiesenknopf-Ameisenbläuling</strong> legt seine Eier nur auf dem Großen Wiesenknopf ab – und braucht Ameisen, die dann die Raupen &#8222;adoptieren&#8220; und in ihr Nest schleppen &#8211; wo die Raupen sich wiederum von Ameisenlarven ernähren, irgendwann schlüpfen und dann schnell flüchten müssen. Kein Witz.</li>
</ul>



<p>Und so eine Anpassung passiert natürlich nicht von heute auf morgen, sondern dauert einfach mal Tausende von Jahren. </p>



<p>Setzt du stattdessen herkömmliche Gartenpflanzen ein &#8211; also Zuchtstauden, Exoten aus aller Welt oder steril gezüchtete Sorten &#8211; können diese Tiere damit… nun ja,&nbsp;<strong>nichts anfangen</strong>. Keine Nahrung, keine Fortpflanzung, kein Lebensraum. Nada. Und so schnell geht das auch nicht mit der Anpassung!</p>



<p>Heimische Pflanzen sind also&nbsp;<strong>kein ideologischer Spleen</strong>, sondern schlichte Notwendigkeit, wenn du wirklich was für die Artenvielfalt tun willst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Heimisch ≠ spießig</h2>



<p>Ein häufiger Einwand: „Aber das klingt doch so dogmatisch, so sektenmäßig, so sektiererisch, so… nach Verzicht!“<br>Nope. Heimische Pflanzen sind&nbsp;<strong>alles andere als langweilig</strong>!<br>Sie können farbenfroh, duftend, architektonisch beeindruckend oder zart-verspielt sein – von &#8222;wilder Eleganz&#8220; über &#8222;zarte Anmut&#8220; bis botanischem Rock’n’Roll ist alles dabei. Wir haben schließlich mehrere Tausend zur Auswahl.</p>



<p>Der Unterschied ist: Sie&nbsp;<strong>sind nicht nur schön für uns</strong>, sondern auch nützlich für andere. Und das macht sie für naturnahe Gärten zum absoluten&nbsp;<strong>Nonplusultra</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Wie du herausfindest, ob deine Pflanzen heimisch sind – oder nicht</h2>



<p>Kommen wir zum Eingemachten: Was wächst denn nun bei dir, was lacht dich da grad im Baumarkt an und woher weißt du, ob das heimisch ist oder eher nicht so? Dafür habe ich dir was gebaut &#8211; hier ist die</p>



<p><strong>Checkliste für Pflanzen, die was taugen (für die Natur)</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Schritt 1: Pflanze bestimmen</h3>



<p>Erst einmal geht&#8217;s darum, zu wissen, wen du vor dir hast. Nutze eine App wie&nbsp;<a href="https://floraincognita.de"><strong>Flora Incognita</strong>&nbsp;</a>oder <strong><a href="https://observation.org/apps/obsidentify/">ObsIdentify</a></strong>. Letztere kann auch Tiere bestimmen! Einfach ein Foto machen, Artenvorschläge bekommen, vergleichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Schritt 2: Botanischen Namen notieren</h3>



<p>Entscheidend ist <strong>IMMER</strong> der botanische Name einer Pflanze. Der ist <strong>lateinisch </strong>&nbsp;und besteht mindestens aus&nbsp;<strong>zwei Teilen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Gattung</em>&nbsp;(z. B.&nbsp;<em><strong>Salvia</strong></em>)</li>



<li><em>Art</em>&nbsp;(z. B.&nbsp;<em>Salvia</em> <strong><em>nemorosa</em>&nbsp;</strong>→ Steppen-Salbei)</li>



<li>Optional noch ein dritter Teil für die Sorte, meist in Anführungsstrichen (z. B.&nbsp;<em>Salvia nemorosa</em>&nbsp;<strong>&#8218;Ostfriesland&#8216;</strong> – das ist dann in der Regel eine Zuchtform)</li>
</ul>



<p>Nur mit dem botanischen Namen kannst du sicher herausfinden, was du da eigentlich vor dir hast. Und sollte der Hersteller oder Verkäufer diesen botanischen Namen nicht dranschreiben (wie oft im Gartencenter oder Baumarkt der Fall): Hände weg! </p>



<p>Hinweis zu Sorten: Auch wenn die &#8222;Eltern&#8220; einer Sorte selber mal Wildpflanzen waren, hat man für die Zuchtform bestimmte Merkmale gezielt gefördert oder reduziert. Sorten sind daher oft nicht (mehr) so robust und anpassungsfähig wie die Wildform. Daher bevorzugen wir Letztere.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Schritt 3: Nachschlagen, ob die Pflanze heimisch ist</h3>



<p>Schau z. B. in der&nbsp;<strong><a href="https://www.naturadb.de">naturaDB</a></strong>&nbsp;nach &#8211; gibt´s auch als App. Dort steht neben wesentlichen Kennzeichen auch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ist die Pflanze in Deutschland bzw. Mitteleuropa heimisch?</li>



<li>Welche Tiere profitieren von ihr?</li>



<li>Wie sieht’s mit Standortansprüchen und Blühzeit aus?</li>
</ul>



<p>Wenn du wissenschaftlich tiefer einsteigen möchtest, schlag die Pflanze bei <a href="https://www.floraweb.de">FloraWeb</a> nach und erfahre noch mehr über sie.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Schritt 4: Woher bekommst du heimische Pflanzen?</h3>



<p><strong>Spoiler: </strong><img alt="❌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/274c.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Nicht aus dem Baumarkt!</strong><br>Viele dort angebotene Pflanzen sind blöderweise nicht nur nicht heimisch, sondern auch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>aufzuchtbedingt mit Pestiziden gegen Schädlinge belastet (also auch noch giftig für Insekten),</li>



<li>aus nicht nachhaltiger Billig-Massenproduktion,</li>



<li>und so überdüngt und verweichlicht, dass sie draußen oft sofort eingehen.</li>
</ul>



<p><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Besser:</strong>&nbsp;Kaufe bei <strong>zertifizierten Wildpflanzen-Gärtnereien</strong> – am besten bio und regional.<br>Die Pflanzen sind robust, giftfrei, genetisch vielfältig und wirklich nützlich für die Tierwelt.<br>Einige gute Adressen findest du z. B. beim&nbsp;<strong><a href="https://www.tausende-gaerten.de/gruene-landkarte/karte/">Projekt Tausende Gärten &#8211; Tausende Arten</a></strong>&nbsp;oder regionalen Initiativen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Heimisch rockt!</h2>



<p>Wenn du wirklich Lebensräume schaffen willst – also echte, funktionierende Mini-Ökosysteme – dann kommst du um heimische Pflanzen nicht herum.<br>Sie sind der Kleber, der alles zusammenhält. Und sie sind der einfachste und wirksamste Hebel, wenn du die Artenvielfalt fördern willst.</p>



<p>Also: Beim nächsten Gartenprojekt nicht nur nach Farbe, Wuchshöhe und Blütezeit gehen – sondern auch fragen:<br><strong>Wer profitiert eigentlich davon?</strong><br>Wenn die Antwort „viele heimische Tiere“ lautet, hast du alles richtig gemacht <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> .</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Du brauchst Hilfe im Pflanzen-Dschungel oder eine naturnahe Pflanzplanung mit robusten Wildstauden für ein bestimmtes Areal? Dann nimm gerne <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Kontakt</a> zu mir auf! </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abpflastern – und dann? Wie du neue Flächen sinnvoll begrünst</title>
		<link>https://sonjastadje.de/wie-aus-der-abgepflasterten-flaeche-eine-wertvoll-begruente-oase-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 13:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Get your hands dirty!]]></category>
		<category><![CDATA[abpflastern]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[naturgartenplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbermachen]]></category>
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					<description><![CDATA[Du hast deine Fläche erfolgreich vom Beton oder Pflaster befreit? Jackpot! Aber: Nur weil der Boden wieder atmen kann, ist er noch lange kein Paradies für Wildbienen &#38; Co.Wenn du aus der grauen Fläche einen echten Lebensraum machen willst, musst du ein paar Dinge beachten – und zwar gleich am Anfang. Denn die traurige Wahrheit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Du hast deine Fläche erfolgreich vom Beton oder Pflaster befreit? Jackpot! Aber: Nur weil der Boden wieder atmen kann, ist er noch lange kein Paradies für Wildbienen &amp; Co.<br>Wenn du aus der grauen Fläche einen <strong>echten Lebensraum</strong> machen willst, musst du ein paar Dinge beachten – und zwar <strong>gleich am Anfang</strong>. Denn die traurige Wahrheit ist: Viele gute Absichten landen wieder in der Biotonne, weil schlicht das Wissen fehlt, <strong>wie’s richtig geht</strong>.</p>



<p><a href="https://sonjastadje.de/abpflastern-communities-fuer-die-schwammstadt/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Du musst noch abpflastern? Dann lies hier mehr dazu →</a></p>



<p>Hier kommt dein Spickzettel für naturnahe Flächen, die funktionieren – ökologisch und ganz praktisch:</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Unterboden erhalten – nicht austauschen!</h2>



<p>Der ursprüngliche Unterboden ist oft <strong>genau das, was Wildpflanzen lieben</strong>: mager, durchlässig und (noch) frei von Unkrautsamen. Du solltest ihn nur <strong>lockern</strong>, aber auf keinen Fall durch Mutterboden ersetzen!</p>



<p><strong><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Warum kein Mutterboden?</strong><br>Der ist in der Regel viel zu <strong>nährstoffreich</strong> – was genau das Falsche ist, wenn du Artenvielfalt fördern willst. Außerdem bringt er eine <strong>ordentliche Portion Unkrautsamen</strong> mit sich. Und zack – hast du statt eines Wildstaudenbeets eine Giersch-Feldstudie am Start.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#f6d424"><strong><img alt="💡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a1.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Exkurs: Was sind eigentlich Magerbeete?</strong><br>Magerbeete sind nährstoffarme, gut durchlässige Pflanzflächen – und echte Hotspots für die Biodiversität!<br>Sie bieten ideale Bedingungen für heimische Arten, die auf nährstoffarmen Standorten wachsen: Sand-Thymian, Kartäusernelke, Wiesen-Salbei und viele mehr.<br>Diese Pflanzen haben es gerne „karg“ – sie konkurrieren nicht gern mit wuchsstarken Arten und locken mit ihrem Nektar Spezialisten unter den Insekten an, die du mit Standardbeeten nie sehen würdest.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Nur mineralisch auffüllen – bitte keinen Mutterboden!</h2>



<p>Wenn du die Fläche trotzdem etwas aufbauen musst, greif bitte nicht zum Baumarkt-Kübel mit &#8222;gutem Mutterboden&#8220; oder gar Zierschotter aus Übersee, sondern zu ganz einfachem <strong>Mineralschotter 0/32</strong> oder <strong>Kies 0/16</strong>, wie man sie im Straßenbau kennt (z. B. als &#8222;Tragschicht&#8220; oder &#8222;Frostschutz&#8220; oder auch &#8222;Promenadengrand&#8220;).</p>



<p><strong><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Was heißt eigentlich „Nullanteil“?</strong><br>Das bezeichnet den feinsten Kornanteil, der das Material gut bindet und stabil macht – perfekt für dein naturnahes Mager-Substrat.<br><a href="https://sonjastadje.de/das-naturgarten-glossar/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Mehr dazu in meinem Glossar-Beitrag →</a></p>



<p>Und das Beste: Diese Materialien bekommst du <strong>regional im Kieswerk</strong> – ohne Mikroplastik, ohne Farbanstrich, ohne Schnickschnack und echt günstig. Am besten bringst du zum Kieswerk z. B. einen 90-Liter-Kübel im Kofferraum mit und füllst ihn vor Ort mit der Schaufel. Größere Mengen lässt du dir besser liefern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/07/Stadje_Magerbeet_Abpflastern.jpg" alt="" class="wp-image-3812" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/07/Stadje_Magerbeet_Abpflastern.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/07/Stadje_Magerbeet_Abpflastern-300x199.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/07/Stadje_Magerbeet_Abpflastern-768x509.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Magerbeet blüht es nicht trotz, sondern wegen des mineralischen, kargen Substrates besonders schön &#8211; und Löwenzahn und Brennnesseln haben keine Chance <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Kompostschicht obendrauf – das war’s schon!</h2>



<p>Je nach Lichtverhältnissen deines neuen Beetes kannst du jetzt mit einer dünnen Schicht gütegesicherten <strong>Komposts</strong> arbeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sonnige Flächen:</strong> etwa 3–4 cm Kompost gleichmäßig verteilen und mit einer Harke etwas &#8222;unterrühren&#8220;</li>



<li><strong>Schattige Bereiche:</strong> hier können bis zu 10 cm Kompost verteilt werden</li>
</ul>



<p>Einfach leicht einharken, bis es gleichmäßig verteilt ist – und fertig ist dein Substrat zum Bepflanzen. Du brauchst keine teure Spezialerde, keinen Dünger, nüscht. Nur Boden und Kompost – wie früher.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Heimische Wildpflanzen statt Gartencenter-Glanz</h2>



<p>Jetzt können die Pflanzen kommen, aber: Bitte keine &#8222;Bienenfreundlich&#8220;-Etiketten aus dem nächstbesten Baumarkt oder Gartencenter kaufen! Viele dieser Pflanzen sind wahre <strong>Chemiebomben</strong>, oft mehrfach mit Pestiziden gegen Schädlinge behandelt, und bringen unseren heimischen Insekten genau: <strong>nichts</strong>. Noch ein Nachteil: Gartencenter-Pflanzen werden oft &#8222;auf Blüte&#8220; hochgetuned und haben danach ihr Pulver verschossen &#8211; also nix mit dauerhaft und nachhaltig!</p>



<p><strong><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Kauf stattdessen zertifizierte heimische Wildstauden</strong> – am besten aus regionalem Anbau.</p>



<p><br><a href="https://sonjastadje.de/ist-das-insektenfreundlich-oder-wirklich-nuetzlich-fuer-insekten/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Warum das wichtig ist, erkläre ich hier → Artikel zu insektenfreundlichen Pflanzen</a></p>



<p><br><a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Und hier erfährst du, worauf du beim Saatgut achten solltest → Mein Saatgut-Guide</a></p>



<p><a href="https://sonjastadje.de/heimisch-oder-nicht-das-ist-hier-die-frage/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Was soll das mit dem &#8222;heimischen&#8220;? Lies hier mehr darüber → Zum Artikel</a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#f6d424"><strong><img alt="💡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a1.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>  Warum heimische Wildpflanzen?</strong> Weil unsere Insekten sie <strong><em>brauchen</em></strong>. Sie haben sich über Jahrtausende gemeinsam entwickelt – viele Wildbienenarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert. Exoten wie Geranien, Begonien, Rudbeckien oder Petunien sehen nett aus, sind aber für die meisten heimischen Bestäuber wertlos – wie Plastikobst auf einem Frühstückstisch. <a href="https://sonjastadje.de/heimisch-oder-nicht-das-ist-hier-die-frage/">→ Hier gibt´s einen ganzen Artikel dazu.</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Pflege: Deine Fläche braucht dich!</h2>



<p>Wenn du jetzt nach dem Pflanzen denkst: &#8222;So, das war’s – Natur, mach mal&#8220;, dann wird es leider <strong>nicht</strong> funktionieren.<br>Eine neue Fläche braucht <strong>Pflege, Geduld und Struktur</strong>. Gerade in den ersten Jahren ist die sogenannte Entwicklungspflege wichtig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unerwünschte Arten wie Quecke, Löwenzahn oder Ampfer etc. regelmäßig kontrollieren und jäten</li>



<li>Größere Flächen 1–2 Mal jährlich mähen (je nach Fläche)</li>



<li>Nach dem Mähen Schnittgut entfernen!</li>
</ul>



<p><a href="https://sonjastadje.de/bluehwiese-gescheitert-diese-4-fehler-machen-fast-alle-und-so-klappts-wirklich/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Typische Fehler und wie du sie vermeidest → Mein Artikel zu Blühwiesen-Fails</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">6. Die richtige Pflanzdichte: Mehr ist mehr!</h2>



<p>Ein typischer Fehler: Du bestückst die neue Fläche mit zu wenigen Pflanzen. Und dann wächst nicht viel – außer dem „Unkraut“.</p>



<p><strong>Richtwert für die Bepflanzung</strong> (hängt aber natürlich auch von den Pflanzen und ihrer potenziellen Größe ab):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sonniger Standort, du verwendest kein zusätzliches Saatgut:</strong> 7-8 Stauden/qm</li>



<li><strong>Schattenstandort:</strong> gern noch dichter, ruhig 8-10 Stauden/qm!</li>



<li><strong>Sonniger Standort + du streust Saatgut dazwischen aus:</strong> mindestens 5 Stauden pro Quadratmeter</li>
</ul>



<p>So schließen sich die Lücken zwischen den Pflanzen schnell, du musst weniger jäten – und das Beste: Du <strong>brauchst keinen Mulch!</strong><br>(Okay: <strong>Kiesmulch</strong> in Maßen ist erlaubt. Aber bitte <strong>Hände weg von Mulch-Folien</strong> – deine neue Fläche braucht einfach kein Mikroplastik, keine Staunässe, mit anderen Worten: Das ist einfach ökologischer Unsinn.)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Natur braucht Struktur</h2>



<p>Die Entsiegelung war der erste Schritt – jetzt kommt der zweite: <strong>bewusste Gestaltung</strong> mit Pflanzen.<br>Mit durchdachtem Bodenaufbau, den richtigen Pflanzen, Pflege und ein bisschen Know-how wird aus deiner Fläche ein Ort, an dem Biodiversität nach dem Abpflastern wirklich leben kann.</p>



<p><strong>Du willst loslegen oder brauchst Hilfe bei der Planung?</strong><br><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Meld dich gern – ich begleite dich auf deinem wilden Weg.</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://sonjastadje.de/wie-aus-der-abgepflasterten-flaeche-eine-wertvoll-begruente-oase-wird/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Neu im Portfolio: Ich bin jetzt DGNB Biodiversitätsmanagerin!</title>
		<link>https://sonjastadje.de/neu-im-portfolio-ich-bin-jetzt-dgnb-biodiversitaetsmanagerin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 16:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wusstest Du schon?]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversitätsmanagerin]]></category>
		<category><![CDATA[DGNB]]></category>
		<category><![CDATA[Förderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal gibt’s was zu feiern – und neulich war so ein Tag! Ich habe nämlich eine Fortbildung abgeschlossen, mit der ich künftig mein Portfolio erweitere:Ich bin jetzt offiziell DGNB-Biodiversitätsmanagerin! Hier erfährst du mehr über mein Angebot. Was das heißt, warum das ein Grund zur Freude ist und wie ihr davon profitiert, erzähle ich euch hier. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Manchmal gibt’s was zu feiern – und neulich war so ein Tag! Ich habe nämlich eine Fortbildung abgeschlossen, mit der ich künftig mein Portfolio erweitere:<br><strong>Ich bin jetzt offiziell DGNB-Biodiversitätsmanagerin!</strong></p>



<p><strong><a href="https://sonjastadje.de/biodiversitaetsmanagement-als-dienstleistung-mein-angebot/">Hier erfährst du mehr über mein Angebot</a></strong>.</p>



<p>Was das heißt, warum das ein Grund zur Freude ist und wie ihr davon profitiert, erzähle ich euch hier.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bitte ist eine Biodiversitätsmanagerin?</h2>



<p>Gute Frage! Kurz gesagt: Ich bin jetzt zertifizierte Ansprechpartnerin für alle, die ihre Außenräume (also Firmengelände, Schulhöfe etc.) so planen oder umgestalten wollen, dass&nbsp;<strong>mehr Leben ´reinkommt</strong>&nbsp;– mehr Artenvielfalt, mehr Lebensraum, mehr Natur. Geplant habe ich so zwar schon immer &#8211; aber der Teil mit der Zertifizierung ist neu.</p>



<p>Und diese Zertifizierung erfolgt nach einem&nbsp;<strong>geprüften System</strong>, das nachhaltige Gestaltung messbar macht: dem&nbsp;<strong><a href="https://www.dgnb.de/de/zertifizierung/quartiere/biodiversitaetsfoerdernde-aussenraeume">DGNB System für biodiversitätsfördernde Außenräume</a></strong>.</p>



<p>Ich begleite Projekte durch alle Phasen – von der ersten Idee bis zur Pflege – und kann auch helfen, eine offizielle DGNB-Zertifizierung zu bekommen (vergleichbar mit einem &#8222;Nachhaltigkeits-Orden&#8220; für euren Garten oder Außenbereich <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f604.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was ist die DGNB?</h2>



<p>Die&nbsp;<strong>Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen</strong>&nbsp;ist im Prinzip das Nachhaltigkeits-Kompetenzzentrum fürs Planen und Bauen in Deutschland. Sie hat ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem man messen kann, wie nachhaltig, effizient und ressourcenschonend ein Projekt in allen Lebensphasen ist. </p>



<p>Dieses System ist das mit Abstand Wichtigste seiner Art in Deutschland und wird international angewendet. Und zudem ist das System vom Bund offiziell anerkannt als Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen &#8211; und damit Grundlage bzw. Nachweis-Instrument für den Erhalt mehrerer Qualitätssiegel und Förderungen.</p>



<p><strong>Für Biodiversität in Außenräumen wird zum Beispiel geprüft:</strong><br><img alt="🌱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f331.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Ist genug vielfältiger Lebensraum für Tiere entstanden?<br><img alt="🌿" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33f.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Wurden heimische Pflanzen verwendet?<br><img alt="💧" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a7.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Wird Wasser auf dem Gelände sinnvoll genutzt?<br><img alt="👩‍🌾" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f469-200d-1f33e.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Ist die Pflege langfristig sichergestellt und erfolgt ökologisch sinnvoll?</p>



<p>Neben den ökologischen spielen aber auch soziale und ökonomische Kriterien eine Rolle. Wer das alles gut durchdenkt und umsetzt, bekommt Punkte – und je nachdem, wie die Bewertung ausfällt, gibt’s eine Auszeichnung (Bronze, Silber, Gold oder sogar Platin). </p>



<p><strong>Klingt sehr offiziell – ist es auch. Und es macht richtig Sinn! </strong></p>



<p>Denn durch die Prüfung ganzheitlicher Kriterien und ein nachvollziehbares Bewertungssystem wird euer Einsatz für die Biodiversität transparent und hebt sich von &#8222;gut gemeinten&#8220;, aber qualitativ, naja, suboptimalen Bestrebungen anderer ab.</p>



<p><a href="https://sonjastadje.de/ich-bin-dgnb-mitlied/">Warum ich Mitglied in der DGNB geworden bin, habe ich hier mal genauer aufgeschrieben.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich jetzt (neu) für euch tun kann</h2>



<p>Ich kann für euch jetzt nicht nur naturnahe Gärten und Lebensräume planen, sondern zusätzlich:</p>



<p><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Biodiversitätsfördernde Außenräume ganzheitlich begleiten</strong>&nbsp;– von der Idee bis zur Pflege<br><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Projekte DGNB-konform aufsetzen</strong>&nbsp;– für mehr Struktur, Klarheit und Wirkung <br><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Die Zertifizierung vorbereiten und einreichen</strong>&nbsp;– wenn ihr euch das Label holen wollt<br><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Euch unterstützen, auch Bestandsflächen messbar ökologisch aufzuwerten</strong>&nbsp;– sogar ohne Bagger</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das für euch gut ist</h2>



<p>Weil ihr damit auf der sicheren Seite seid, wenn es darum geht, nachzuweisen, dass ihr mit mir konsequent naturnah und gleichzeitig professionell plant. Und weil ich jetzt mit offiziellem Stempel sagen kann:<br><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<em>Hier entsteht wirklich wertvoller Lebensraum – nicht nur ein bisschen Alibi-Grün fürs Auge.</em></p>



<p>Außerdem könnt ihr die (angestrebte) Zertifizierung auch als überzeugendes Argument nutzen – für Förderanträge, für die &#8222;Credibility&#8220; und für die eigene Gewissheit, etwas richtig Gutes getan zu haben. Denn was ist überzeugender als ein etabliertes Bewertungssystem mit vergleichbaren Kriterien, deren Erfüllung ihr transparent nachvollziehbar macht?!</p>



<p><strong>Und ganz ehrlich: Es macht einfach Freude, gemeinsam etwas zu gestalten, das wirklich-wirklich wirkt.</strong></p>



<p>Apropos Förderanträge: Mit dem Zusatztitel DGNB-Biodiversitätsmanagerin erkennt mich die KfW im <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-und-Umwelt/Förderprodukte/Umweltprogramm-(240-241)/">KfW-Umweltprogramm</a> als fachlich qualifizierte Planerin sowie als Gutachterin für die Bestätigung der fach- und anforderungsgerechten Umsetzung einer Maßnahme an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lust auf ein Projekt mit mehr Leben</h2>



<p>Wenn ihr gerade überlegt, wie ihr euren Garten, Schulhof oder das Firmengelände in ein kleines Paradies für Mensch und Natur verwandeln könnt –&nbsp;<strong>lasst uns drüber austauschen!</strong><br>Ich bringe meine neue Qualifikation, mein ganzes Herz für Biodiversität und eine Menge kreative Ideen mit.</p>



<p><img alt="📬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ec.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Schreibt mir einfach</a> – ich freu mich drauf!</p>



<p>Herzliche Grüße<br><strong>Sonja</strong><br><em>Lebensraumplanerin &amp; jetzt auch Biodiversitätsmanagerin <img alt="🌿" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33f.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></em></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bienen, Blümchen &#038; gute Absichten – warum Biodiversität mehr braucht als Symbolik</title>
		<link>https://sonjastadje.de/bienen-bluemchen-gute-absichten-warum-biodiversitaet-mehr-braucht-als-symbolik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 15:15:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wusstest Du schon?]]></category>
		<category><![CDATA[Außenräume]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Firmen]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht insektenfreundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn gute Absichten nicht weit genug gehen Immer mehr Unternehmen möchten ein Zeichen setzen – für Nachhaltigkeit, für Artenvielfalt, für die Zukunft. Und das ist erstmal: richtig gut! Wer heute etwas auf sich hält und in 2025 angekommen ist, pflanzt, lässt summen oder verteilt zumindest Samenpäckchen mit Bienen und Schmetterlingen drauf. Sieht niedlich aus, wirkt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wenn gute Absichten nicht weit genug gehen</h2>



<p>Immer mehr Unternehmen möchten ein Zeichen setzen – für Nachhaltigkeit, für Artenvielfalt, für die Zukunft. Und das ist erstmal: richtig gut!</p>



<p>Wer heute etwas auf sich hält und in 2025 angekommen ist, pflanzt, lässt summen oder verteilt zumindest Samenpäckchen mit Bienen und Schmetterlingen drauf. Sieht niedlich aus, wirkt ökologisch – und gibt Pluspunkte in der Außendarstellung.</p>



<p>Aber wie so oft muss man feststellen: Gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht!<br>Vor allem beim Thema Biodiversität begegnen mir immer wieder Maßnahmen, die auf den ersten Blick gut und richtig aussehen – aber am Ende wenig bis gar nichts bewirken. Oder im schlimmsten Fall viel Arbeit, Sponsorengeld und Engagement versenken. Und unter Umständen sogar peinlich werden können &#8211; denn das Wissen über Biodiversität steigt, und immer mehr Menschen können gut und gut gemeint sehr wohl unterschieden.</p>



<p>In diesem Artikel schauen wir uns drei dieser beliebten Maßnahmen &#8222;für die Bienen&#8220; etwas genauer an. Mit einem Augenzwinkern, aber auch dem nötigen Ernst. Denn Biodiversität ist kein Imageprojekt, sondern eine echte Verantwortung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Insektenhotels: Deko statt Zuhause?</h2>



<p>Sie stehen an Firmengebäuden, auf Schulhöfen, in Einkaufszonen – oft liebevoll gebaut, mit Tannenzapfen und Bohrlöchern versehen. Das Insektenhotel ist DAS Maskottchen für die Förderung der Artenvielfalt geworden.</p>



<p>Aber wie in dem einschlägigen Werbespot &#8222;Wohnst du noch oder lebst du schon?&#8220; könnte man hier fragen: &#8222;Müssen deine Insekten noch ins Hotel oder haben sie schon eine gemütliche Heimat bei dir?&#8220; Viele dieser Hotel-Konstruktionen sind zwar hübsch anzusehen, haben aber kaum praktischen Nutzen für Insekten. (<a href="https://sonjastadje.de/warum-ihr-keine-grossen-insektenhotels-aufstellen-solltet-und-was-ihr-stattdessen-fuer-wildbienen-tun-koennt-basics/">Mehr dazu kannst du übrigens hier lesen</a>.)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was oft schiefläuft:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Falsche Materialien:</strong> Weiches Nadelholz, unsaubere Bohrlöcher, splitterndes Holz – das mögen Insekten ungefähr so gern wie wir ein knarzendes Hotelbett mit Bettwanzen.</li>



<li><strong>Keine Funktion:</strong> Viele Modelle bieten keinen wirklich geeigneten Nistplatz oder fördern Parasiten und Fressfeinde &#8211; denn viele Insekten auf engem Raum sind leichtes gefundenes Fressen.</li>



<li><strong>Lebensgrundlage fehlt:</strong> Selbst wenn das Hotel einwandfrei wäre – <strong>ohne passende Pflanzen und Strukturen drum herum, also ohne Futterquellen und Nistmaterial, zieht hier niemand freiwillig ein</strong>.</li>
</ul>



<p><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Fazit:</strong>&nbsp;Ein Insektenhotel ist kein Selbstzweck. Es ist maximal das i-Tüpfelchen – wenn&nbsp;<em>drumherum</em>&nbsp;ein vielfältiger, blütenreicher Lebensraum mit Struktur, Vielfalt und naturnaher Bepflanzung existiert.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Honigbienen als Biodiversitäts-Botschafter: Gute Idee? Leider nein.</h2>



<p>„Wir tun was für die Bienen – wir halten jetzt eigene!“ Klingt gut, aber oft liegt da ein Missverständnis zugrunde. Denn Honigbienen sind <strong>keine bedrohte Art</strong>, sondern vom Menschen domestizierte Nutztiere – wie Hühner oder Kühe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum der Fokus auf Honigbienen kritisch ist:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Konkurrenz um Ressourcen</strong>: Honigbienen sind effizient, anpassungsfähig und wahre Sammelprofis. Aber das macht sie zu ernstzunehmenden Konkurrenten für spezialisierte Wildbienen, die auf ganz bestimmte, teils sehr seltene Pflanzen angewiesen sind.</li>



<li><strong>Generalisten vs. Spezialisten</strong>: Honigbienen fliegen alle Pflanzen an. Wildbienenarten dagegen sind häufig spezialisiert auf wenige, ganz bestimmte Nahrungspflanzen – die sind, falls vorhanden, dann aber womöglich schon von der Honigbiene „leergesammelt“.</li>



<li><strong>Krankheitsübertragung</strong>: In dicht besiedelten Gebieten kann die Haltung großer Bienenvölker Krankheiten und Parasiten auf Wildbienen übertragen.</li>



<li><strong>Irreführende Pflanzenwahl</strong>: Viele sogenannte „Bienenpflanzen“ wie Robinie, Phacelia oder Lavendel sind zwar Honigbienenmagnete – aber oft wenig nützlich für unsere einheimische Insektenwelt.</li>
</ul>



<p><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Fazit:</strong>&nbsp;Wer wirklich Biodiversität fördern will, setzt nicht auf Imkerei, sondern auf&nbsp;<strong>Vielfalt und Strukturen für Wildbienen</strong>&nbsp;– und andere spezialisierte Insektenarten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Saatgutmischungen zum Mitnehmen: Kurz blühend, langfristig enttäuschend</h2>



<p>Sie gehören mittlerweile zum Marketing wie Kugelschreiber und Gummibärchen: bunte Saatgutmischungen mit klingenden Namen wie „Blütenzauber“, „Bienenparadies“ oder „Flower Power für den Balkon“. Aber leider verbirgt sich dahinter oft&nbsp;<strong>ein kurzer Knalleffekt ohne nachhaltige Wirkung</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was daran problematisch ist:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unbekannter Inhalt:</strong> Die meisten Samentütchen verraten uns nicht, was wir da überhaupt säen &#8211; und wem wir damit angeblich etwas Gutes tun. Häufig enthalten sie qualitativ minderwertige Massenware.</li>



<li><strong>Nicht heimisch, nicht nachhaltig</strong>: Viele dieser Mischungen enthalten exotische Zierpflanzen, die zwar hübsch blühen, aber für unsere heimischen Insekten kaum Nutzen haben.</li>



<li><strong>Kurzlebige Effekte</strong>: Oft handelt es sich um einjährige Pflanzen, die einmal kurz spektakulär aufblühen und dann verschwinden – ohne nachhaltigen Lebensraum zu schaffen.</li>



<li><strong>Keine Anpassung an den Standort:</strong> Pflanzen haben ganz verschiedenen Ansprüche an Boden, Licht und Klima – bei &#8222;Blüh-Mischungen&#8220; wird das selten berücksichtigt. So verkommt das Ganze schnell zur braunen Fläche oder zum „Wilden Chaos“ – leider nicht im positiven Sinne. Schon mal eine Blumenwiese im Schatten gesehen? </li>



<li><strong>Tüte auf, verteilen und schon blüht es los</strong>? Schön wär&#8217;s. Zum Ansaaterfolg braucht es etwas mehr als Körner in eine Fläche zu werfen. Sagt einem nur kaum jemand &#8211; und damit ist die Enttäuschung vorprogrammiert.</li>
</ul>



<p><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> <strong>Fazit:</strong> <strong>Eine gute Saat braucht mehr als ein hübsches Päckchen.</strong></p>



<p>Gebietsheimisches Saatgut, abgestimmt auf Standort, Boden und Pflegekonzept, ist der Schlüssel zu echter Vielfalt. Und ja: Das klingt erstmal weniger sexy. Aber genau hier beginnt echter, wirksamer Artenschutz. (<a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/">Hier kannst du mehr über Blumenmischungen und gutes Saatgut nachlesen.</a>)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was Unternehmen wirklich tun können</h2>



<p>Niemand verlangt Perfektion und Allwissenheit. Aber wer als Unternehmen oder Organisation öffentlich Verantwortung für Biodiversität übernimmt, sollte bereit sein, <strong>genauer hinzusehen und dazuzulernen</strong>. Sonst geht´s leicht nach hinten los! </p>



<p>Denn Biodiversität ist kein Projekt für die Galerie – sondern ein langfristiges Commitment. Und echter Naturschutz ist nicht immer hübsch verpackt, aber dafür wirksam. Und vor allem: glaubwürdig.</p>



<p>Die gute Nachricht: Es gibt großartige Wege, wie Unternehmen mit ihrer Fläche&nbsp;<strong>echten, lebendigen Lebensraum</strong> schaffen können. <strong>Mit mehr Mut, Dinge wirklich zu verändern.</strong> Für Insekten. Für Menschen. Für die Zukunft.</p>



<p>Also bitte, liebe Unternehmen: Macht es gleich richtig.  <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Ruft Leute wie mich an.</a> Ich helfe euch gern, aus Marketingflächen echte Lebensräume zu machen &#8211; mit Ideen, Konzepten und Wildwuchs-Expertise. Versprochen :-).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neuigkeiten: Ich bin Mitglied in der DGNB!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 15:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Wusstest Du schon?]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[DGNB]]></category>
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					<description><![CDATA[Kennst du schon die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB)?&#160; Als Verein setzt sich die DGNB mit ihren Mitgliedern für nachweislich gute Gebäude, lebenswerte Quartiere, kurzum für eine zukunftsfähige gebaute Umwelt ein &#8211; und seit Kurzem auch gezielt für mehr Biodiversität in der gebauten Umwelt.&#160; Als Planerin für naturnahe Grün- und Freiräume feiere ich das [&#8230;]]]></description>
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<p>Kennst du schon die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB)?&nbsp;</p>



<p>Als Verein setzt sich die DGNB mit ihren Mitgliedern für nachweislich gute Gebäude, lebenswerte Quartiere, kurzum für eine zukunftsfähige gebaute Umwelt ein &#8211; und seit Kurzem auch gezielt für mehr Biodiversität in der gebauten Umwelt.&nbsp;</p>



<p>Als Planerin für naturnahe Grün- und Freiräume feiere ich das sehr und freue mich, dass der Fokus der planenden und bauenden Akteure endlich auch darauf gelenkt wird, was zwischen den nachhaltigen Gebäuden eigentlich passiert und wie viel Potenzial für die Biodiversität dort besteht.</p>



<p>Deswegen bin ich Mitglied <a href="https://sonjastadje.de/neu-im-portfolio-ich-bin-jetzt-dgnb-biodiversitaetsmanagerin/">und jetzt auch lizensierte DGNB-Biodiversitätsmanagerin</a>.</p>



<p>Das heißt, ich bin natürlich weiter als Planerin tätig. Aber: Ich kann euch und euer Unternehmen darüber hinaus &#8211; bezogen auf biodiversitätsfördernde Außenräume &#8211; nicht nur rund um ökologische Grundlagen und Zusammenhänge beraten und die Grundsätze für eine naturnahe Gestaltung und Pflege von Außenanlagen vermitteln, sondern euch auch von Anfang an begleiten, wenn ihr euren Außenraum naturnah umgestalten und nach dem DGNB-System zertifizieren lassen möchtet. </p>



<p><a href="https://www.dgnb.de/de/nachhaltiges-bauen/biodiversitaet">Schaut gerne mal bei der DGNB vorbei</a> für mehr Info!</p>



<p>Ich freu mich jedenfalls schon auf die Erweiterung meines Leistungsspektrums und auf viele neue naturnahe Betriebs- und Außengelände!&nbsp;<img alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></p>



<p>Du willst auch mehr Biodiversität in deiner Umgebung? Dann nimm gerne <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Kontakt </a>zu mir auf!</p>
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