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	<title>Sonja Stadje Naturgarten | Planungsbüro für naturnahe Grün- und Freiräume | Naturgartenplanung</title>
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	<description>Für mehr Natur-Erlebnis und Biodiversität auf Firmengeländen, Schulhöfen und Stadtgrün sowie in privaten Gärten</description>
	<lastBuildDate>Mon, 01 Jun 2026 16:53:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Weniger Arbeit, mehr Leben? Oder: Warum sterile Gärten oft viel mehr Arbeit machen als lebendige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 16:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturgarten-Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten anlegen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir hätten gerne einen pflegeleichten Garten.“ Diesen Satz höre ich in fast jedem Erstgespräch mit Kund:innen. Und ganz ehrlich? Das ergibt ja auch total Sinn. Wer wünscht sich schon einen Garten, der eine:n permanent stresst?! Am Ende wollen wir doch alle: Das Problem ist nur:Die Vorstellung davon, was ein „pflegeleichter Garten“ ist, basiert vielfach auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>„Wir hätten gerne einen pflegeleichten Garten.“</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Satz höre ich in fast jedem Erstgespräch mit Kund:innen. Und ganz ehrlich? Das ergibt ja auch total Sinn. Wer wünscht sich schon einen Garten, der eine:n permanent stresst?! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende wollen wir doch alle:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>draußen sitzen,</li>



<li>durchatmen,</li>



<li>eine schöne Zeit an einem schönen Ort erleben,</li>



<li>vielleicht auch ein bisschen was ernten,</li>



<li>Gezwitscher und Gesummse hören und Tiere beobachten,</li>



<li>und nicht jedes Wochenende mit dem Fugenkratzer in der Hand unser Leben hinterfragen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Problem ist nur:<br>Die Vorstellung davon, was ein „pflegeleichter Garten“ ist, basiert vielfach auf einer ziemlich großen Lüge.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ein Großteil der Gärten, die als besonders ordentlich, modern und pflegeleicht verkauft werden, machen langfristig erstaunlich viel Arbeit &#8211; und gleichzeitig oft ziemlich wenig Freude.</p>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die klassische Vorstellung von „pflegeleicht“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Menschen an pflegeleichte Gärten denken, meinen sie leider ziemlich oft:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>große Pflasterflächen,</li>



<li>Schotter,</li>



<li>wenig Pflanzen,</li>



<li>immergrüne Kugeln,</li>



<li>kurz gemähten Rasen,</li>



<li>klare Kanten,</li>



<li>möglichst wenig „Chaos“.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Idee dahinter:<br>Je weniger Leben, desto weniger Arbeit</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klingt logisch &#8211; ist aber ungefähr so, als würde man denken:<br>„Je weniger Menschen in einer Stadt wohnen, desto besser funktioniert das öffentliche Leben, weil ja keine:r stört, Dreck macht etc.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Beispiel der Stadt leuchtet es ziemlich schnell ein: Das wird so nicht klappen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lebendige, spannende und tragfähige Systeme mit Mehrwert funktionieren nicht trotz Vielfalt. Sondern genau wegen ihr.</strong>  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Überraschung: Genau das gilt auch für Gärten!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_2_Foto-von-Tim-Holst-1024x683.jpg" alt="Eine Hand im Gartenhandschuh arbeitet mit der Pflanzhacke" class="wp-image-3941" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_2_Foto-von-Tim-Holst-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_2_Foto-von-Tim-Holst-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_2_Foto-von-Tim-Holst-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_2_Foto-von-Tim-Holst-1536x1024.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_2_Foto-von-Tim-Holst.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pflegeleicht heißt vor allem: Klug angelegt! Foto von Tim Holst (SWN)</figcaption></figure>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Sterile Gärten sind oft Hochleistungsbaustellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele vermeintlich pflegeleichte Gärten funktionieren nur deshalb „ordentlich“, weil permanent gegen die Natur gearbeitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wird:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unkraut aus Fugen gekratzt,</li>



<li>Laub überall entfernt,</li>



<li>Englischer Rasen bewässert,</li>



<li>nachgedüngt,</li>



<li>geschnitten,</li>



<li>ersetzt,</li>



<li>gespritzt,</li>



<li>gesaugt,</li>



<li>gepustet,</li>



<li>kontrolliert,</li>



<li>optimiert. Um nur einige zu nennen &#8230;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Garten wird zum Außenbereich mit Hausmeistermentalität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und gleichzeitig entsteht im Ergebnis oft etwas Merkwürdiges:<br>Ein &#8222;pflegeleichter&#8220; Garten, der zwar geschniegelt aussieht, aber sich irgendwie… leer anfühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Still.<br>Hart.<br>Manchmal fast wie eine Ausstellung darüber, wie sehr Menschen Angst vor Lebendigkeit haben.</p>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Natur arbeitet nicht mit Monokultur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein naturnaher Garten funktioniert anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil man „einfach alles wachsen lässt“. Das ist übrigens der nächste große Irrtum: Ein guter Naturgarten hat eine klare Gestaltung, eine Strategie und oft ziemlich <a href="https://sonjastadje.de/naturnahe-pflanzplanung/" type="page" id="2162">durchdachte Pflanzkombinationen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber: Ein pflegeleichter Naturgarten arbeitet mit natürlichen Prozessen statt permanent gegen sie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pflanzen bedecken Bodenflächen,</li>



<li>Vielfalt stabilisiert das System,</li>



<li>unterschiedliche Wurzeltiefen verbessern den Boden,</li>



<li>Schatten reduziert Verdunstung,</li>



<li>Insekten regulieren andere Insekten aka &#8222;Schädlinge&#8220;,</li>



<li>Samenstände dürfen im Winter stehen bleiben,</li>



<li>Laub wird Ressource statt Müll.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt:<br><strong>Der Garten beginnt, mitzuarbeiten</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ist etwas völlig anderes als ein Garten, der dauerhaft kontrolliert werden muss.</p>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Sache mit der Ordnung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube ganz ehrlich, viele Menschen verwechseln in Bezug auf Gärten „ordentlich“ mit „tot“. &#8222;In Ordnung&#8220; ist dabei tatsächlich das Gegenteil von &#8222;völlig aus dem natürlichen Gleichgewicht geraten&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Merke: <strong>Je mehr wir die &#8222;natürliche Ordnung&#8220; zugunsten menschengemachter Utopie-Vorstellungen von &#8222;Makellosigkeit&#8220; im Garten verschieben, desto mehr Arbeit haben wir am Ende</strong> &#8211; nicht wirklich überraschend, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kann ein Garten gleichzeitig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wild UND gestaltet,</li>



<li>lebendig UND ruhig,</li>



<li>vielfältig UND harmonisch sein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gute Naturgärten sehen nicht aus wie „hier wird nichts gemacht“. Sie sehen eher so aus, als hätte jemand verstanden, wie Natur funktioniert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ehrlich:<br>Das ist oft viel anspruchsvoller als drei Kiesflächen und ein <a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/wandsbek/themen/umwelt-natur-und-klimaschutz/botanischer-sondergarten/giftpflanze-des-jahres/kirschlorbeer-82504">Kirschlorbeer</a>.</p>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der große Denkfehler: Pflegeleicht heißt nicht pflegefrei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt keinen Garten ohne Veränderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau, gar keinen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Garten ist kein Wohnzimmer mit Photosynthese &#8211; er ist ein lebendiges System.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage ist also nicht: „Wie verhindere ich Veränderung?“, sondern: „Mit welcher Art von Dynamik möchte ich zusammenleben?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein naturnaher Garten <a href="https://sonjastadje.de/wie-haeltst-dus-mit-der-pflege-im-naturgarten/" type="post" id="797">braucht ebenfalls Pflege</a>. Natürlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber oft eine andere Art von Pflege:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>beobachten statt kontrollieren,</li>



<li>begleiten statt dominieren,</li>



<li>entwickeln statt permanent zurücksetzen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das verändert erstaunlich viel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_1_foto-von-jonathan-kemper-1024x683.jpg" alt="Gartenhandschuhe liegen auf einem Holzdeck" class="wp-image-3940" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_1_foto-von-jonathan-kemper-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_1_foto-von-jonathan-kemper-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_1_foto-von-jonathan-kemper-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_1_foto-von-jonathan-kemper-1536x1024.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/05/Gartenarbeit_Stadje_Naturgarten_1_foto-von-jonathan-kemper.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handschuhe auch mal einfach liegen lassen! Foto von Jonathan Kemper via Unsplash</figcaption></figure>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Warum naturnahe Gärten oft entspannter machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen merken erst in naturnahen Gärten, wie anstrengend ihr bisheriges Gartenbild eigentlich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wenn ein Garten immer perfekt aussehen soll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>darf nichts welken,</li>



<li>nichts gefressen werden,</li>



<li>nichts herumliegen,</li>



<li>nichts schief wachsen,</li>



<li>nichts spontan passieren.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nicht nur für die Natur stressig, sondern oft auch für die Menschen darin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Naturnahe Gärten erlauben etwas, das wir heute fast verlernt haben:<br>Lebendigkeit. <strong>Und Lebendigkeit ist niemals komplett kontrollierbar.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Glück!</p>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ein pflegeleichter Garten ist kein leerer Garten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist ein wirklich pflegeleichter Garten also gar nicht der Garten mit möglichst wenig Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern der Garten, der so intelligent gestaltet ist, dass Leben darin funktionieren darf:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Pflanzen, die zum Standort passen.<br>Mit Vielfalt statt Monotonie.<br>Mit Schatten, Wasser, Struktur und Dynamik.<br>Mit wilden Ecken.<br>Mit Ruhebereichen.<br>Mit Veränderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Garten, der nicht jeden Tag geschniegelt aussehen muss, um schön zu sein &#8211; sondern einer, der sich bewegen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und vielleicht ist genau das am Ende die eigentliche Erleichterung: Nicht weniger Gartenarbeit &#8211; sondern weniger Kampf gegen das Leben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt die Lösung also gar nicht darin, Natur im Garten immer stärker zu kontrollieren — sondern darin, intelligenter mit ihr zusammenzuarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wenn du dabei Unterstützung möchtest oder dir einen Garten wünschst, der lebendig, schön und gleichzeitig alltagstauglich ist, kannst du dir hier <a href="https://sonjastadje.de/uebersicht-angebote/" type="page" id="3065">meine Angebote</a> anschauen oder <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/" type="page" id="72">Kontakt zu mir </a>aufnehmen <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Mehr Leben im Garten: 10 Dinge, die du dieses Jahr anders machen kannst</title>
		<link>https://sonjastadje.de/insektenfreundlicher-garten-10-dinge-die-du-dieses-jahr-anders-machen-kannst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 14:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturgarten-Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
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					<description><![CDATA[Alles neu macht der Mai – so sagt man.Wir haben heute zwar erst den 1. April. Also entweder kommen diese Tipps zu früh… oder du bist dieses Jahr einfach mal besonders gut vorbereitet. Veränderung im Garten beginnt selten mit einem Datum &#8211; sondern mit einer Entscheidung. Denn ganz ehrlich: Dein Garten muss gar nicht komplett [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alles neu macht der Mai – so sagt man.<br></strong>Wir haben heute zwar erst den 1. April. Also entweder kommen diese Tipps zu früh… oder du bist dieses Jahr einfach mal besonders gut vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderung im Garten beginnt selten mit einem Datum &#8211; sondern mit einer Entscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ganz ehrlich: Dein Garten muss gar nicht komplett auf links gedreht werden, damit er plötzlich voller Leben ist. Du brauchst keinen radikalen Neustart, keine Komplettsanierung und auch keinen perfekt durchgeplanten Masterplan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was oft viel mehr bringt, sind kleine Verschiebungen.<br>Ein paar Dinge, die du anders machst als bisher.<br>Ein bisschen weniger Kontrolle. Ein bisschen mehr Vertrauen. Und an den richtigen Stellen: ziemlich bewusstes Gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir dieses Jahr vornimmst, deinen Garten ein Stück lebendiger, vielfältiger und insektenfreundlicher zu machen, dann fang genau hier an.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Du mähst weniger – aber nicht planlos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Einfach wachsen lassen“ klingt erstmal nach der perfekten Lösung für mehr Natur im Garten. Ist es aber meistens nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ohne Mahd entsteht nicht automatisch eine <a href="https://sonjastadje.de/bluehwiese-gescheitert-diese-4-fehler-machen-fast-alle-und-so-klappts-wirklich/" type="post" id="3659">blühende Wiese</a>, sondern oft einfach nur eine ziemlich dominante Mischung aus wenigen Allerwelts-Blumenarten, die alles andere verdrängen. Das Ziel ist also nicht: weniger tun – sondern anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du seltener mähst, vielleicht ein- bis zweimal im Jahr am Gartenrand und etwas häufiger in Aufenthaltsbereichen, und dabei bewusst Teilflächen stehen lässt, passiert etwas Spannendes: Es entstehen Rückzugsorte. Bereiche, in denen sich Pflanzen und Insekten entwickeln können, während nebenan schon wieder neue Blüten nachwachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schnitthöhe vom Mäher von 5 auf 8 oder 10 Zentimeter hochstellen ist ebenfalls ein Gamechanger &#8211; und längerer Rasen trocknet in heißen Sommern auch deutlich weniger aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz wichtig – auch wenn es ein bisschen nach Arbeit klingt: Räum das Schnittgut ab. Denn genau damit entziehst du dem Boden Nährstoffe. Und das ist der Trick, den viele unterschätzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Helbig_P9050601-1024x768.jpg" alt="Eine kreativ gemähte Wiese von oben betrachtet" class="wp-image-3908" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Helbig_P9050601-1024x768.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Helbig_P9050601-300x225.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Helbig_P9050601-768x576.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Helbig_P9050601-1536x1152.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Helbig_P9050601-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Weniger mähen &#8211; oder nur die Wege, jedes Mal anders? Foto von B. Helbig</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Du lässt Dinge stehen, die du früher weggemacht hättest</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die abgeblühten Stauden. Die trockenen Stängel. Die „nicht mehr ganz so hübschen“ Pflanzenreste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher hast du sie vielleicht direkt entfernt. Ordnung geschaffen. Sauber gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute darfst du dich fragen: Für wen eigentlich? Ein kleiner Perspektivwechsel mit großer Wirkung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn genau diese Strukturen sind für viele Insekten überlebenswichtig. Sie nisten darin, legen ihre Eier dort ab, überwintern dort oder nutzen sie als Schutzraum. Was für uns wie „fertig“ aussieht, ist für andere der Anfang von etwas Neuem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja, das braucht ein kleines Umdenken. Und vielleicht nervt es auch kurz &#8230;<br>Aber genau hier beginnt Naturgarten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Du hörst auf, deinen Boden „besser“ machen zu wollen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der größten Denkfehler im Garten: Viel hilft viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel gute Erde. Viel Nährstoffe. Viel Dünger. Viel &#8222;Mutterboden&#8220;!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ehrlich: Spar dir die Mühe. Wir müssen den Boden eigentlich nur in einem Fall &#8222;verbessern&#8220;: wenn er möglichst viel Nahrung liefern soll. Was für unsere Großeltern in ihren Nutzgärten noch lebenswichtig war, brauchen wir in einem Freizeitgarten gar nicht. Und in einem Naturgarten erst recht nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis von &#8222;gutem Boden&#8220; kennst du wahrscheinlich: kräftiges Wachstum – aber oft genau von den Pflanzen, die du eigentlich gar nicht willst. Die schnellen, dominanten Arten setzen sich durch. Die feinen, zarten Pflanzen mit den selteneren Blüten verschwinden. Es sei denn, du jätest wie ein Weltmeister &#8211; was du ja gar nicht wolltest, eigentlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele heimische Arten sind echte Überlebenskünstler. Sie kommen mit wenig aus – und brauchen genau das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du also dieses Jahr etwas anders machen willst, dann fang beim Boden an: weniger düngen, weniger verbessern, mehr zulassen. Und wenn du neu anlegst, darf es ruhig auch mal mineralisch und mager sein.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Du pflanzt nicht nur schön – sondern passend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Hauptsache es blüht“ ist ein schöner Gedanke &#8211; aber leider nicht immer hilfreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn viele Insekten sind spezialisiert. Sie sind auf bestimmte Pflanzen angewiesen – oft sogar auf ganz bestimmte Arten. Eine beliebige, bunte Mischung hilft ihnen wenig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du also wirklich etwas für die Vielfalt tun willst, lohnt sich ein zweiter Blick: <a href="https://sonjastadje.de/heimisch-oder-nicht-das-ist-hier-die-frage/" type="post" id="3808">Ist die Pflanze heimisch? </a>Passt sie zum Standort? Bietet sie Nahrung und/oder Lebensraum – oder sieht sie nur gut aus und lacht mich gerade im Gartencenter an?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst nicht alles umstellen. Aber jede passende Pflanze ist ein kleines Upgrade für dein System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob eine Pflanze ein Gewinn für deinen Garten ist, verrät dir z.B. die Seite <a href="https://www.naturadb.de">NaturaDB</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Du beginnst, in Lebensräumen zu denken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beet ist schnell gemacht: Erde, Pflanzen, fertig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Lebensraum ist etwas anderes. Er besteht nicht nur aus Pflanzen, sondern aus Strukturen. Aus offenen Bodenstellen, aus Totholz, aus kleinen Unterschieden, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so spektakulär wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber genau diese Vielfalt macht den Unterschied.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du deinem Garten mehr Leben geben willst, dann frag dich nicht nur: Was pflanze ich?<br>Sondern auch: Was fehlt hier eigentlich noch? </p>



<p class="wp-block-paragraph">In schattigen Bereichen kann das Totoholz sein, das künftig modern und Moos ansetzen darf. In der Sonne &#8211; auch Totoholz, aber vielleicht mal senkrecht aufgestellt! Oder ein Steinhaufen, der sich für Eidechsen etc. wunderbar wärmen darf.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Stadje_2024_DSC_0364-1024x678.jpg" alt="Ein Stück Stammholz liegt auf einer Wiese" class="wp-image-3911" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Stadje_2024_DSC_0364-1024x678.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Stadje_2024_DSC_0364-300x199.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Stadje_2024_DSC_0364-768x509.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Stadje_2024_DSC_0364-1536x1017.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2026/04/Stadje_2024_DSC_0364-2048x1356.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tolle alte Wurzel + etwas längere Wiese = Deluxe-Lebensraum für die Tierwelt!</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">6. Du lässt Dinge bewusst weg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Pflanzenschutzmittel.<br>Kein Dünger.<br>Kein ständiges Eingreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht aus Prinzip, sondern weil jedes „Mehr“ oft auch ein „Weniger“ an anderer Stelle bedeutet. Weniger Insekten, weniger Vielfalt, weniger Dynamik. Wir Menschen neigen dazu zu vergessen, dass die Natur ohne unser Eingreifen ganz viel (eigentlich alles!) selber regeln kann &#8211; wenn wir es schaffen, sie zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein naturnaher Garten entsteht nicht dadurch, dass man immer noch etwas drauflegt. Sondern oft dadurch, dass man Dinge reduziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und plötzlich passiert etwas: Es wird leichter. Und plötzlich auch entspannter!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel Blattläuse: Warte doch einfach, bis ihre natürlichen Feinde das übernehmen! (Wenn du es gar nicht aushältst, kannst du sie auch mit der Hand abstreifen, oder zumindest ein paar.) </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">7. Du entdeckst die unscheinbaren Flächen neu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleine Ecke am hinteren Gartenrand.<br>Der Streifen am Zaun.<br>Der Bereich, um den du dich bisher nie so richtig gekümmert hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dort steckt oft das größte Potenzial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil diese Flächen nicht so stark „durchgestaltet“ sind. Weil sie Luft haben. Weil sie sich einfach so entwickeln dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst nicht die großen Gesten. Manchmal reicht es, einen dieser Orte bewusst anders zu behandeln – und einfach zu schauen, was passiert. Oder ganz in Ruhe zulassen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">8. Du gibst deinem Garten Zeit, sich zu entwickeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist vielleicht der schwierigste Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind es gewohnt, dass Dinge schnell funktionieren. Dass Ergebnisse sichtbar sind. Dass sich Aufwand direkt lohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Garten tickt anders. Und: Jedes Jahr anders!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Entwicklungen brauchen ihre Zeit. Manche Pflanzen tauchen plötzlich auf, obwohl du sie nie gesetzt hast. Andere verschwinden wieder. Und genau darin liegt die besondere Qualität &#8211; die Dynamik eines lebenden Systems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Vielfalt willst, brauchst du Geduld. <br>Und ein bisschen Vertrauen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">9. Du beobachtest – aber bleibst nicht passiv</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachten ist wichtig: Es hilft dir zu verstehen, was in deinem Garten funktioniert und was nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Naturgarten bedeutet natürlich nicht, einfach nur zuzuschauen. Aber je mehr Zeit du dir fürs Beobachten nimmst, desto mehr Zusammenhänge erkennst du &#8211; und das, was du tust, wird dann deutlich besser und zielgerichteter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht darum, bewusst einzugreifen. Zu lenken. Zu gestalten. Lebensräume aktiv zu schaffen und weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied liegt im Detail: nicht kontrollieren, sondern begleiten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">10. Du fängst einfach an</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das der wichtigste Punkt von allen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst nicht alles auf einmal ändern.<br>Du musst nicht sofort alles richtig machen.<br>Du brauchst keinen perfekten Plan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was du brauchst, ist ein Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bereich, den du anders pflegst.<br>Eine Entscheidung, die du bewusster triffst.<br>Ein kleiner Schritt in Richtung mehr Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn genau daraus entsteht Veränderung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst: Dein Garten muss nicht perfekt sein.<br>Er muss nicht geschniegelt und durchgeplant wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er kann lebendig sein, so wie er ist.<br>Vielschichtig. Überraschend. Und manchmal auch ein bisschen wild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du anfängst, ihn genau so zu sehen – und an den richtigen Stellen anders zu handeln – dann passiert etwas ziemlich Schönes:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es summt mehr.<br>Es flattert mehr.<br>Und plötzlich ist da richtig viel Leben!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du jetzt merkst:<br>„Ich will das – aber bitte mit Plan und ohne Chaos“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann lass uns gemeinsam hinschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Vielfalt ist kein Zufall.<br>Sie ist das Ergebnis guter Gestaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://sonjastadje.de/kontakt/" type="page" id="72">Und wann planen wir deinen Garten?</a></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zeit für wilde Heckenliebe: Raus mit Thuja &#038; Kirschlorbeer – rein in die bunte Vielfalt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 14:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturerlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Hecke]]></category>
		<category><![CDATA[Wildgehölze]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Winter – und damit&#160;beste Pflanzzeit&#160;für wurzelnackte Gehölze.Und weil im Winter auch keine Brut- und Setzzeit ist, ist in den nächsten Wochen der perfekte Moment, um etwas zu tun, das du vielleicht schon lange insgeheim wolltest: 👉&#160;Diese alte, dunkle Thuja- oder Kirschlorbeer-Hecke rauswerfen und durch etwas richtig Schönes ersetzen.Etwas Lebendiges. Buntes. Summendes.Etwas, das du [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Es ist Winter – und damit&nbsp;<em>beste Pflanzzeit</em>&nbsp;für wurzelnackte Gehölze.<br>Und weil im Winter auch keine Brut- und Setzzeit ist, ist in den nächsten Wochen der perfekte Moment, um etwas zu tun, das du vielleicht schon lange insgeheim wolltest:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Diese alte, dunkle Thuja- oder Kirschlorbeer-Hecke rauswerfen und durch etwas richtig Schönes ersetzen.</strong><br>Etwas Lebendiges. Buntes. Summendes.<br>Etwas, das du nicht so oft mit der Heckenschere zur Räson schnippeln musst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du also schon eine Weile vor deiner alten Hecke stehst und denkst:<br>„Eigentlich… müsste die mal weg…“<br>— dann ist&nbsp;<strong>jetzt</strong>&nbsp;dein Moment. Wirklich jetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn eine&nbsp;<strong>wilde Hecke aus heimischen Gehölzen</strong>&nbsp;macht deinen Garten schöner, lebendiger, pflegeleichter und ökologisch hundertmal wertvoller. Hier erfährst du, warum du dir (und der Natur) damit das beste Wintergeschenk überhaupt machst.</p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">1. Wilde Hecken schaffen echten Lebensraum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Thuja und Kirschlorbeer sind optisch vielleicht blickdicht und &#8222;pflegeleicht&#8220; – ökologisch aber absolute Minimalangebote. Da wohnt kaum jemand drin. Und essen tut sie in unseren Breiten erst recht niemand. Keine Insekten, keine Raupen, wenige Vögel. Für die Natur sind sie ein bisschen wie ein leerer Parkplatz: Man kann da mal halten, draufgucken, aber man bleibt da nicht dauerhaft wohnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Wildhecke dagegen ist ein echtes Biotop:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Früh blühende Gehölze</strong>&nbsp;wie Schlehe oder Kornelkirsche helfen hungrigen Insekten wie z. B. Hummelköniginnen schon im Frühjahr.</li>



<li><strong>Sträucher mit Beeren und Nüssen</strong>&nbsp;füttern Vögel, Igel, Mäuse &amp; Co &#8211; und uns!</li>



<li><strong>Dornengehölze</strong>&nbsp;bieten perfekte Brutplätze, die Katzen nicht so leicht erreichen.</li>



<li><strong>Dichte Strukturen</strong>&nbsp;schützen Kleintiere vor Wind, Wetter und Fressfeinden.</li>



<li>Als geschützte &#8222;Autobahn&#8220; <strong>verbindet eine Hecke Lebensräume miteinander</strong>, indem sie Tiere unentdeckt von A nach B kommen lässt.</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz: Mit einer wilden Hecke holst du dir ein kleines Naturschutzgebiet in den Garten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-1024x683.jpg" alt="Nahaufnahme eines Schlehenzweiges mit Früchten" class="wp-image-3884" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01-1536x1024.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_01.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Allein 430 Mikro-Pflanzenfresser leben an und von Schlehen &#8211; und die Vögel freuen sich auch <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></figcaption></figure>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">2. Wilde Hecken sind lecker – für dich und die Tiere</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele heimische Sträucher tragen Beeren. Damit liefern sie jede Menge kleine Vitaminbomben und eignen sich auch perfekt für die Selbstversorgung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hagebutten</strong>&nbsp;→ Enthalten viel Vitamin C, super für Tee und Mus</li>



<li><strong>Holunder</strong>&nbsp;→ Beeren und Blüten ergeben Saft, Sirup oder Gelee</li>



<li><strong>Kornelkirschen</strong>&nbsp;→ Aus den Beeren machst du Marmelade und Kompott</li>



<li><strong>Schlehen</strong>&nbsp;→ Nach dem ersten Frost hervorragend für Likör <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></li>



<li><strong>Haselnüsse</strong>&nbsp;→ Klarer Fall: snacken! (Wenn das Eichhörnchen welche übrig lässt)</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und du bekommst all das quasi nebenbei – ohne mehr Pflegeaufwand als für deine alte Standardhecke. Vorausgesetzt, du bist schneller als die Vögel und Eichhörnchen. Oder du pflanzt einfach genug für euch alle.</p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">3. Und ja: Wilde Hecken sind schöner. Wirklich schöner.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst nicht einfach „eine Hecke mit heimischen Wildgehölzen“.<br>Du bekommst eine&nbsp;<strong>vier Jahreszeiten-Galerie</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Frühling</strong>: Jede Menge weiße, rosa und gelbe Blütenwolken</li>



<li><strong>Sommer</strong>: Dichtes, summendes Grün</li>



<li><strong>Herbst</strong>: Eine rot-goldene Explosion und jede Menge Früchte</li>



<li><strong>Winter</strong>: Leuchtend rote Hagebutten, filigrane Strukturen und schöne Frostbilder</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dein Garten wird von einer wilden Hecke nicht nur schön gepuffert, sondern er wirkt größer, lebendiger und natürlicher – und auch ein ganzes Stück wärmer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-1024x683.jpg" alt="Eine Meise in einer dichten Hecke" class="wp-image-3881" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05-1536x1025.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Stadje_Naturgarten_Wildhecke_05.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch im Winter ist man als kleiner Vogel in einer Hecke super geschützt.</figcaption></figure>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">4. Pflegeleicht und entspannt: Die wilde Hecke braucht nicht viel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt der Teil, den viele nicht glauben:<br><strong>Wilde Hecken sind deutlich pflegeleichter als Thuja oder Kirschlorbeer.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie müssen&nbsp;<strong>nicht</strong>&nbsp;ständig in Form geschnitten werden.</li>



<li>Heckengehölze gibt es in vielen Größen &#8211; auch passend für deinen Garten.</li>



<li>Sie verzeihen kleine Fehler in der Pflege &#8211; und auch Tierfraß.</li>



<li>Sie brauchen&nbsp;<strong>keine Düngung</strong>.</li>



<li>Sie sind&nbsp;<strong>robust</strong>,&nbsp;<strong>klimaresilient</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>an unsere heimischen Böden angepasst</strong>.</li>



<li>Und sie werden schnell größer und dichter, wenn du die Hecke schön „eng“ pflanzt.</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du in den ersten Jahren noch etwas durchgucken kannst, lässt es sich super tricksen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="🌸" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f338.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;Du kannst hohe <a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/"><strong>Blumensäume</strong>&nbsp;dazwischensäen</a><br><img alt="🪵" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1fab5.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;oder <strong>Weidenstecklinge</strong>&nbsp;stecken, die schnell Sichtschutz und Struktur liefern<br><img alt="🌱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f331.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;und natürlich mit Stauden <strong>unterpflanzen</strong>, damit es schon früh gut aussieht.</p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">5. Wenn deine Hecke mal zu breit wird: Knicken statt roden!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein echtes Highlight für Naturmenschen (und für alle, die nicht gleich die Motorsäge zücken wollen): <strong>die alte Kunst des Heckenknickens</strong>, wie man sie z. B. in Schleswig-Holstein und in Großbritannien seit Jahrhunderten kennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei werden Sträucher im Winter so angeschnitten und eingeknickt, dass sie horizontal zu liegen kommen, aber weiterhin leben und neu austreiben. Überstehende Äste werden eingeflochten, so dass eine kompakte, dichte Struktur entsteht &#8211; die lebt!<br>Die Triebbasis bleibt vital, und du kannst die Hecke:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>verjüngen</strong>,</li>



<li><strong>kompakt halten</strong>,</li>



<li><strong>strukturreich gestalten</strong>,</li>



<li>und gleichzeitig&nbsp;<strong>als Lebensraum erhalten</strong>!</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist im Grunde ein uraltes, natürliches „Hecken-Styling“, das länger hält ist als jeder Formschnitt – und nicht nur ziemlich undurchlässig und blickdicht ist, sondern dabei wunderschön aussieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr übers Knicken erfahren? Das Team vom NABU Schenefeld <a href="https://www.nabu-schenefeld.de/projekte/knickpflege/">erklärt die Technik super verständlich</a> – Inspiration pur.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Hedging_competition_geograph.org_.uk_.jpg" alt="Bild von einer geknickten Hecke" class="wp-image-3886" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Hedging_competition_geograph.org_.uk_.jpg 640w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/12/Hedging_competition_geograph.org_.uk_-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Penny Mayes&nbsp;/&nbsp;Hedging competition (3) via Wikimedia Commons</figcaption></figure>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">6. Und jetzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt geh einen Tee kochen, mach schon mal eine Liste mit deinen liebsten heimischen Wildgehölzen und stell dir vor, wie dein Garten im nächsten Frühling aussehen könnte:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Leben.<br>Mehr Farbe.<br>Mehr Summen.<br>Mehr Genuss.<br>Weniger Arbeit.<br>Und eine Hecke, auf die du richtig stolz sein kannst, und die in den nächsten Jahren immer besser wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Lust hast, <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">helfe ich dir gern bei der Auswahl der passenden Sträucher</a> – und in einem der nächsten Blogartikel schauen wir zusammen auf tolle Wildgehölze und perfekte Mischungen für schöne, dichte, artenreiche Hecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Sag einfach Bescheid.</a><br>Und dann starten wir deine kleine Heckenrevolution. <img alt="🌿" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33f.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/><img alt="💚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f49a.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></p>



<div style="height:66px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">P.S.: Vielleicht brauchst du ja noch ein bisschen Lektüre zum Thema Wildgehölze. In diesem Fall kann ich dir ein schönes dickes und sehr gutes Buch zum Thema empfehlen: <a href="https://shop.naturgarten.org/wildgehoelze-heimische-gehoelze-fu-r-gaerten-und-andere-freiflaechen/7368">Wildgehölze &#8211; Heimische Gehölze für Gärten und Freiflächen</a> von Katrin Kaltofen und Reinhard Witt. Ist auch was für Weihnachten <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> !</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schon gesehen? Ich gebe einen Abpflastern-Workshop auf den Naturgartentagen 2026 :)</title>
		<link>https://sonjastadje.de/schon-gesehen-ich-gebe-einen-abpflastern-workshop-auf-den-naturgartentagen-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 19:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[abpflastern]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[naturgartenplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen ist das Programm der Naturgartentage 2026 in Hagen online &#8211; und ich werde diesmal als Workshop-Leiterin dabei sein, was mich sehr freut! Falls du noch nicht weißt, was die Naturgartentage sind: Das ist die größte Fachtagung rund ums Thema naturnahes Gärtnern und Biodiversitätsförderung im Außenraum im deutschsprachigen Bereich &#8211; mit bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit ein paar Tagen ist das <a href="https://naturgartentage.de">Programm der Naturgartentage 2026</a> in Hagen online &#8211; und ich werde diesmal als Workshop-Leiterin dabei sein, was mich sehr freut!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Falls du noch nicht weißt, was die Naturgartentage sind: Das ist die größte Fachtagung rund ums Thema naturnahes Gärtnern und Biodiversitätsförderung im Außenraum im deutschsprachigen Bereich &#8211; mit bis zu 500 Besucher:innen. Hier habe ich die Naturgartentage 2025 für dich zusammengefasst</em> <img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> <a href="https://sonjastadje.de/naturgartentage-2025-in-hagen-kleine-zusammenfassung-fuer-alle-die-nicht-da-waren/">Link zum Bericht</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommst du direkt zum Workshop: <img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> <a href="https://naturgartentage.de/workshop-10/">Link zum Workshop &#8222;Abpflastern, Baby! Mehr Biodiversität, weniger Beton&#8220;</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier kannst du eine Liste der Referierenden sehen &#8211; ich bin in bester Gesellschaft! <img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/><a href="https://naturgartentage.de/unsere-referentinnen/?cst"> Link</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sehen wir uns in Hagen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://sonjastadje.de/schon-gesehen-ich-gebe-einen-abpflastern-workshop-auf-den-naturgartentagen-2026/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Aus der Praxis: Stadtgrün in Boizenburg – gemeinschaftlich, engagiert und mit Plan!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 17:21:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachbaustelle]]></category>
		<category><![CDATA[naturgartenplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgrün]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal geht es schneller, als man „Biodiversität“ sagen kann. Zwischen der Angebotsabgabe und der Umsetzung in Boizenburg/Elbe lagen gerade einmal zwei Monate – und schwupp! ist die Basis dafür gelegt, dass aus grauem Straßenbegleit&#8220;grün&#8220; an der Bahnhofstraße künftig bunte, lebendige Pflanzflächen werden. Möglich gemacht haben das: eine engagierte Stadtverwaltung mit einer Stabsstelle Klima, eine motivierte [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Manchmal geht es schneller, als man „Biodiversität“ sagen kann. Zwischen der Angebotsabgabe und der Umsetzung in Boizenburg/Elbe lagen gerade einmal zwei Monate – und schwupp! ist die Basis dafür gelegt, dass aus grauem Straßenbegleit&#8220;grün&#8220; an der Bahnhofstraße künftig bunte, lebendige Pflanzflächen werden. Möglich gemacht haben das: eine engagierte Stadtverwaltung mit einer Stabsstelle Klima, eine motivierte Klimawerkstatt und eine Gruppe tatkräftiger Boizenburger:innen – der Älteste immerhin 84 Jahre jung!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-1024x576.jpg" alt="Gemeinsames Arbeiten am Straßenrand" class="wp-image-3859" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-1024x576.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-300x169.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-768x432.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen-1536x864.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Foitlaenger_Boizenburg_Stadtgruen.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gemeinsames Stauden setzen, Foto: D. Foitlänger</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam anpacken für mehr Grün</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eingeladen hatte das<strong> <a href="https://www.boizenburg.de/portal/seiten/klimabuero-boizenburg-900000098-28851.html">Klimabüro Boizenburg</a></strong>&nbsp;gemeinsam mit der&nbsp;<strong><a href="https://platzb.de/mitmachaktion/klimawerkstatt-2/">Klimawerkstatt Boizenburg</a></strong>. Beide organisieren regelmäßig Mitmachaktionen für mehr Klimaschutz und Lebensqualität im Stadtgebiet. In diesem Fall stand das Straßenbegleitgrün einer Haupt- bzw. Durchgangsstraße auf dem Programm. Straßenränder sind ein oft unterschätzter Ort, an dem Natur und Stadt sich eigentlich wunderbar begegnen können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-1024x768.jpg" alt="Ein Karton Blumenzwiebeln und Stauden fürs Stadtgrün" class="wp-image-3856" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-1024x768.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-300x225.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-768x576.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381-1536x1152.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4381.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kleiner Blick in die To-Do-Liste <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und obwohl der Tag mit klassischem&nbsp;<strong>Novembernebel</strong>&nbsp;und kühlen Temperaturen aufwartete, kamen zahlreiche Freiwillige, um bei dem Pilotprojekt mit anzupacken. Gemeinsam haben wir gepflanzt, gesetzt und gesät – und das mit sichtbarer Begeisterung. Rund&nbsp;<strong>150 heimische Initialstauden</strong>&nbsp;setzte das Team an ihren neuen Platz. Dazu kamen unzählige Blumenzwiebeln und eine standortgerechte&nbsp;<strong>Saatgutmischung</strong>&nbsp;von&nbsp;<strong>Rieger-Hofmann</strong>&nbsp;für Blütenfülle ab dem kommenden Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorher hatten die Flächen nichts weiter als&nbsp;<strong>Schotter, einige Bäume und Wildwuchs</strong> zu bieten. Mit dem Pilotprojekt entsteht hier Schritt für Schritt ein vielfältiger Lebensraum, von dem hoffentlich die menschlichen und tierischen Boizenburger gleichermaßen profitieren werden. Nach und nach werden insgesamt rund&nbsp;<strong>500 Quadratmeter</strong>&nbsp;Straßenbegleitgrün neu belebt – die jetzigen&nbsp;150 Quadratmeter&nbsp;sind nur der Anfang.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="931" height="698" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_vorher-3.jpg" alt="Bild von der Fläche vor der Umgestaltung" class="wp-image-3858" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_vorher-3.jpg 931w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_vorher-3-300x225.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_vorher-3-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 931px) 100vw, 931px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bahnhofstraße vorher: Hier geht noch was!</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Straßenrandflächen müssen also wirklich nicht langweilig sein! In Boizenburg sprießt künftig Vielfalt – und das mit vereinten Kräften.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Konzept zur Umsetzung: flott, durchdacht, naturnah</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieses Projekt so reibungslos und zügig umgesetzt werden konnte, lag auch an dem besonderen Engagement der Stabstelle Klima der Stadt Boizenburg, die sich so richtig &#8222;reingehängt&#8220; hat! Gefördert wurde die Maßnahme übrigens über das Programm&nbsp;<strong><a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Öffentliche-Einrichtungen/Städte-und-Gemeinden-gestalten/Förderprodukte/Natürlicher-Klimaschutz-in-Kommunen-(444)/?kfwmc=pm.p.per.mix.na.google.google.erweitern-auf.PM-Mix_DK_Mittelstand_Basis.na.na.na.na.na&amp;wt_cc3=23000290697__&amp;gad_source=1">„Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (KfW 444)</a></strong>&nbsp;– ein Fördertopf, der genau solche Initiativen unterstützt, die Klimaresilienz und Biodiversität miteinander verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich durfte im Vorfeld das&nbsp;<strong>Begrünungskonzept</strong>&nbsp;für die Umsetzung sowie ein&nbsp;<strong>Pflegekonzept</strong>&nbsp;für die Bahnhofstraße erarbeiten – also den Rahmen, in dem sich Pflanzung, Pflege und langfristige Entwicklung sinnvoll ergänzen. Diese Art von Planung sorgt dafür, dass gemeinschaftliche Aktionen für eine grünere Stadt wie diese nicht nur schön starten, sondern auch dauerhaft erfolgreich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn: Erst wenn gute Vorbereitung, richtige Pflanzenauswahl, Wissen um die richtige Pflege und viel Engagement Hand in Hand gehen, entstehen wirklich nachhaltige Flächen. Die sehen nicht nur kurzfristig schön aus, sondern werden auch in Zukunft Bestand haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Boizenburg zeigt, wie’s geht</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Boizenburg hat in Sachen Engagement für die Umwelt ohnehin gerade einen Lauf mit Rückenwind: Erst kürzlich wurde sie mit dem&nbsp;<a href="https://kommbio.de"><strong>Label „Stadtgrün naturnah“ in Bronze</strong>&nbsp;der Kommunen für biologische Vielfalt</a> ausgezeichnet – eine Anerkennung, die zeigt, dass Engagement für Artenvielfalt und klimafreundliches Grün hier keine leeren Worte sind, sondern gelebte Praxis.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-1024x768.jpg" alt="Eine Fläche im Stadtgrün wird eingesät" class="wp-image-3857" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-1024x768.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-300x225.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-768x576.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388-1536x1152.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/11/Stadje_Stadtgruen_Boizenburg_IMG_4388.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die erste Fläche wird eingesät</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktion an der Bahnhofstraße war also mehr als nur ein Pflanztag. Sie war ein weiteres Positivbeispiel dafür, was entsteht, wenn Verwaltung, Bürgerschaft und Fachplanung an einem Strang ziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Gemeinsam geht’s besser – und schöner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Straßenrand ist selten ein spektakulärer Ort. Aber wenn wir ihn als Chance für die Biodiversität erkennen und gemeinsam verwandeln, kann er zu etwas Besonderem werden: zu einem Stück lebendiger Stadt.<br>Das Projekt in Boizenburg zeigt, dass <strong>Engagement und gute Planung</strong> zusammen Berge versetzen (oder zumindest Verkehrsinseln zum Blühen bringen) können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt heißt es jedenfalls: Freuen auf den Frühling! Dann werden die ersten Zwiebelblüher zeigen, was aus einem gemeinsamen Workshop alles wachsen kann.</p>
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		<title>Heimisch oder nicht – das ist hier die Frage!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 16:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturgarten-Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
		<category><![CDATA[naturgartenplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Wildpflanzen im naturnahen Garten das A und O sind – und wie du erkennst, ob du die richtigen Gäste eingeladen hast Neulich sagte eine Kundin zu mir:„Wie soll man drauf kommen, dass eine Pflanze nicht heimisch ist – wenn die doch fast jeder im Garten hat?“Ein Satz, der mich zu diesem Artikel inspiriert hat. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Warum Wildpflanzen im naturnahen Garten das A und O sind – und wie du erkennst, ob du die richtigen Gäste eingeladen hast</em></strong></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#f6d424">Neulich sagte eine Kundin zu mir:<br><strong>„Wie soll man drauf kommen, dass eine Pflanze nicht heimisch ist – wenn die doch fast jeder im Garten hat?“</strong><br>Ein Satz, der mich zu diesem Artikel inspiriert hat. Denn er bringt auf den Punkt, was viele verunsichert:<br>Was bitte heißt bei Pflanzen überhaupt „heimisch“ – und warum sollte das jemanden interessieren?</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Heimische Pflanze – was soll das eigentlich heißen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heimisch sind Pflanzen, die&nbsp;<strong>sich von Natur aus seit Jahrtausenden</strong>&nbsp;in einem bestimmten Gebiet entwickelt haben. Also nicht durch Handel, Kolonialgeschichte, Gartenmode oder Zufall hierhergekommen sind – sondern wirklich ein integraler Teil des hiesigen Ökosystems sind und es bereits waren, bevor wir Menschen alles durcheinander gebracht haben <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> .<br>In Deutschland zählen dazu z. B. viele Glockenblumen, Flockenblumen, die Wilde Möhre, der Wiesen-Salbei, Gemeiner Natternkopf oder Wald-Engelwurz. Nicht aber Forsythien, Geranien oder der allseits beliebte Sommerflieder (Spoiler: Der ist zwar hübsch, aber für die meisten Insekten eine kulinarische Enttäuschung &#8211; <a href="https://sonjastadje.de/der-schmetterlingsflieder-eine-invasive-bedrohung-fuer-die-heimische-flora-und-fauna/">mehr darüber liest du hier</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heimisch heißt also nicht „wächst schon lange irgendwo in Omas Garten“, sondern „hat sich gemeinsam mit der Tierwelt in unserer Region entwickelt &#8211; über viele Jahrtausende“. Und das ist der entscheidende Punkt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Warum heimisch für Insekten (und viele andere Tiere) überlebenswichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Insekten sind, was ihre Nahrung angeht, wahnsinnig spezialisiert. Viele Wildbienen, Schmetterlinge oder Käfer haben sich im Laufe der Evolution&nbsp;<strong>auf ganz bestimmte Pflanzenarten eingestellt</strong>&nbsp;– und zwar auf die, die es in ihrer Umgebung gab. <br>Man nennt das das&nbsp;<strong>Schlüssel-Schloss-Prinzip</strong>. Die Pflanze ist das Schloss, das Insekt hat den Schlüssel: zum Beispiel die richtige Größe, ganz bestimmte Mundwerkzeuge, oder das Gift der Pflanze kann ihm nichts anhaben. Nur wenn beides genau zusammenpasst, funktioniert’s: die einen werden bestäubt, die anderen kriegen was zu Essen, Lebensraum und Nistmaterial. Deal! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die&nbsp;<strong>Natternkopf-Mauerbiene</strong>&nbsp;sammelt Pollen nur am Natternkopf.</li>



<li>Die Raupen des <strong>Thymian-Rotwidderchens</strong>, das ist ein Nachtfalter, brauchen den &#8222;echten&#8220; Sand- oder Feld-Thymian – nicht die Zuchtsorte aus dem Supermarktregal.</li>



<li>Der <strong>Wiesenknopf-Ameisenbläuling</strong> legt seine Eier nur auf dem Großen Wiesenknopf ab – und braucht Ameisen, die dann die Raupen &#8222;adoptieren&#8220; und in ihr Nest schleppen &#8211; wo die Raupen sich wiederum von Ameisenlarven ernähren, irgendwann schlüpfen und dann schnell flüchten müssen. Kein Witz.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und so eine Anpassung passiert natürlich nicht von heute auf morgen, sondern dauert einfach mal Tausende von Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Setzt du stattdessen herkömmliche Gartenpflanzen ein &#8211; also Zuchtstauden, Exoten aus aller Welt oder steril gezüchtete Sorten &#8211; können diese Tiere damit… nun ja,&nbsp;<strong>nichts anfangen</strong>. Keine Nahrung, keine Fortpflanzung, kein Lebensraum. Nada. Und so schnell geht das auch nicht mit der Anpassung!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heimische Pflanzen sind also&nbsp;<strong>kein ideologischer Spleen</strong>, sondern schlichte Notwendigkeit, wenn du wirklich was für die Artenvielfalt tun willst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Heimisch ≠ spießig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein häufiger Einwand: „Aber das klingt doch so dogmatisch, so sektenmäßig, so sektiererisch, so… nach Verzicht!“<br>Nope. Heimische Pflanzen sind&nbsp;<strong>alles andere als langweilig</strong>!<br>Sie können farbenfroh, duftend, architektonisch beeindruckend oder zart-verspielt sein – von &#8222;wilder Eleganz&#8220; über &#8222;zarte Anmut&#8220; bis botanischem Rock’n’Roll ist alles dabei. Wir haben schließlich mehrere Tausend zur Auswahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied ist: Sie&nbsp;<strong>sind nicht nur schön für uns</strong>, sondern auch nützlich für andere. Und das macht sie für naturnahe Gärten zum absoluten&nbsp;<strong>Nonplusultra</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Wie du herausfindest, ob deine Pflanzen heimisch sind – oder nicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen wir zum Eingemachten: Was wächst denn nun bei dir, was lacht dich da grad im Baumarkt an und woher weißt du, ob das heimisch ist oder eher nicht so? Dafür habe ich dir was gebaut &#8211; hier ist die</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Checkliste für Pflanzen, die was taugen (für die Natur)</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Schritt 1: Pflanze bestimmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erst einmal geht&#8217;s darum, zu wissen, wen du vor dir hast. Nutze eine App wie&nbsp;<a href="https://floraincognita.de"><strong>Flora Incognita</strong>&nbsp;</a>oder <strong><a href="https://observation.org/apps/obsidentify/">ObsIdentify</a></strong>. Letztere kann auch Tiere bestimmen! Einfach ein Foto machen, Artenvorschläge bekommen, vergleichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Schritt 2: Botanischen Namen notieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist <strong>IMMER</strong> der botanische Name einer Pflanze. Der ist <strong>lateinisch </strong>&nbsp;und besteht mindestens aus&nbsp;<strong>zwei Teilen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Gattung</em>&nbsp;(z. B.&nbsp;<em><strong>Salvia</strong></em>)</li>



<li><em>Art</em>&nbsp;(z. B.&nbsp;<em>Salvia</em> <strong><em>nemorosa</em>&nbsp;</strong>→ Steppen-Salbei)</li>



<li>Optional noch ein dritter Teil für die Sorte, meist in Anführungsstrichen (z. B.&nbsp;<em>Salvia nemorosa</em>&nbsp;<strong>&#8218;Ostfriesland&#8216;</strong> – das ist dann in der Regel eine Zuchtform)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Nur mit dem botanischen Namen kannst du sicher herausfinden, was du da eigentlich vor dir hast. Und sollte der Hersteller oder Verkäufer diesen botanischen Namen nicht dranschreiben (wie oft im Gartencenter oder Baumarkt der Fall): Hände weg! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis zu Sorten: Auch wenn die &#8222;Eltern&#8220; einer Sorte selber mal Wildpflanzen waren, hat man für die Zuchtform bestimmte Merkmale gezielt gefördert oder reduziert. Sorten sind daher oft nicht (mehr) so robust und anpassungsfähig wie die Wildform. Daher bevorzugen wir Letztere.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Schritt 3: Nachschlagen, ob die Pflanze heimisch ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schau z. B. in der&nbsp;<strong><a href="https://www.naturadb.de">naturaDB</a></strong>&nbsp;nach &#8211; gibt´s auch als App. Dort steht neben wesentlichen Kennzeichen auch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ist die Pflanze in Deutschland bzw. Mitteleuropa heimisch?</li>



<li>Welche Tiere profitieren von ihr?</li>



<li>Wie sieht’s mit Standortansprüchen und Blühzeit aus?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du wissenschaftlich tiefer einsteigen möchtest, schlag die Pflanze bei <a href="https://www.floraweb.de">FloraWeb</a> nach und erfahre noch mehr über sie.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Schritt 4: Woher bekommst du heimische Pflanzen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spoiler: </strong><img alt="❌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/274c.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Nicht aus dem Baumarkt!</strong><br>Viele dort angebotene Pflanzen sind blöderweise nicht nur nicht heimisch, sondern auch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>aufzuchtbedingt mit Pestiziden gegen Schädlinge belastet (also auch noch giftig für Insekten),</li>



<li>aus nicht nachhaltiger Billig-Massenproduktion,</li>



<li>und so überdüngt und verweichlicht, dass sie draußen oft sofort eingehen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Besser:</strong>&nbsp;Kaufe bei <strong>zertifizierten Wildpflanzen-Gärtnereien</strong> – am besten bio und regional.<br>Die Pflanzen sind robust, giftfrei, genetisch vielfältig und wirklich nützlich für die Tierwelt.<br>Einige gute Adressen findest du z. B. beim&nbsp;<strong><a href="https://www.tausende-gaerten.de/gruene-landkarte/karte/">Projekt Tausende Gärten &#8211; Tausende Arten</a></strong>&nbsp;oder regionalen Initiativen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Heimisch rockt!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du wirklich Lebensräume schaffen willst – also echte, funktionierende Mini-Ökosysteme – dann kommst du um heimische Pflanzen nicht herum.<br>Sie sind der Kleber, der alles zusammenhält. Und sie sind der einfachste und wirksamste Hebel, wenn du die Artenvielfalt fördern willst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Beim nächsten Gartenprojekt nicht nur nach Farbe, Wuchshöhe und Blütezeit gehen – sondern auch fragen:<br><strong>Wer profitiert eigentlich davon?</strong><br>Wenn die Antwort „viele heimische Tiere“ lautet, hast du alles richtig gemacht <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> .</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Du brauchst Hilfe im Pflanzen-Dschungel oder eine naturnahe Pflanzplanung mit robusten Wildstauden für ein bestimmtes Areal? Dann nimm gerne <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Kontakt</a> zu mir auf! </p>
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		<title>Abpflastern – und dann? Wie du neue Flächen sinnvoll begrünst</title>
		<link>https://sonjastadje.de/wie-aus-der-abgepflasterten-flaeche-eine-wertvoll-begruente-oase-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 13:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Get your hands dirty!]]></category>
		<category><![CDATA[abpflastern]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbermachen]]></category>
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					<description><![CDATA[Du hast deine Fläche erfolgreich vom Beton oder Pflaster befreit? Jackpot! Aber: Nur weil der Boden wieder atmen kann, ist er noch lange kein Paradies für Wildbienen &#38; Co.Wenn du aus der grauen Fläche einen echten Lebensraum machen willst, musst du ein paar Dinge beachten – und zwar gleich am Anfang. Denn die traurige Wahrheit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Du hast deine Fläche erfolgreich vom Beton oder Pflaster befreit? Jackpot! Aber: Nur weil der Boden wieder atmen kann, ist er noch lange kein Paradies für Wildbienen &amp; Co.<br>Wenn du aus der grauen Fläche einen <strong>echten Lebensraum</strong> machen willst, musst du ein paar Dinge beachten – und zwar <strong>gleich am Anfang</strong>. Denn die traurige Wahrheit ist: Viele gute Absichten landen wieder in der Biotonne, weil schlicht das Wissen fehlt, <strong>wie’s richtig geht</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://sonjastadje.de/abpflastern-communities-fuer-die-schwammstadt/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Du musst noch abpflastern? Dann lies hier mehr dazu →</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt dein Spickzettel für naturnahe Flächen, die funktionieren – ökologisch und ganz praktisch:</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Unterboden erhalten – nicht austauschen!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Unterboden ist oft <strong>genau das, was Wildpflanzen lieben</strong>: mager, durchlässig und (noch) frei von Unkrautsamen. Du solltest ihn nur <strong>lockern</strong>, aber auf keinen Fall durch Mutterboden ersetzen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Warum kein Mutterboden?</strong><br>Der ist in der Regel viel zu <strong>nährstoffreich</strong> – was genau das Falsche ist, wenn du Artenvielfalt fördern willst. Außerdem bringt er eine <strong>ordentliche Portion Unkrautsamen</strong> mit sich. Und zack – hast du statt eines Wildstaudenbeets eine Giersch-Feldstudie am Start.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#f6d424"><strong><img alt="💡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a1.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Exkurs: Was sind eigentlich Magerbeete?</strong><br>Magerbeete sind nährstoffarme, gut durchlässige Pflanzflächen – und echte Hotspots für die Biodiversität!<br>Sie bieten ideale Bedingungen für heimische Arten, die auf nährstoffarmen Standorten wachsen: Sand-Thymian, Kartäusernelke, Wiesen-Salbei und viele mehr.<br>Diese Pflanzen haben es gerne „karg“ – sie konkurrieren nicht gern mit wuchsstarken Arten und locken mit ihrem Nektar Spezialisten unter den Insekten an, die du mit Standardbeeten nie sehen würdest.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Nur mineralisch auffüllen – bitte keinen Mutterboden!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du die Fläche trotzdem etwas aufbauen musst, greif bitte nicht zum Baumarkt-Kübel mit &#8222;gutem Mutterboden&#8220; oder gar Zierschotter aus Übersee, sondern zu ganz einfachem <strong>Mineralschotter 0/32</strong> oder <strong>Kies 0/16</strong>, wie man sie im Straßenbau kennt (z. B. als &#8222;Tragschicht&#8220; oder &#8222;Frostschutz&#8220; oder auch &#8222;Promenadengrand&#8220;).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Was heißt eigentlich „Nullanteil“?</strong><br>Das bezeichnet den feinsten Kornanteil, der das Material gut bindet und stabil macht – perfekt für dein naturnahes Mager-Substrat.<br><a href="https://sonjastadje.de/das-naturgarten-glossar/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Mehr dazu in meinem Glossar-Beitrag →</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Beste: Diese Materialien bekommst du <strong>regional im Kieswerk</strong> – ohne Mikroplastik, ohne Farbanstrich, ohne Schnickschnack und echt günstig. Am besten bringst du zum Kieswerk z. B. einen 90-Liter-Kübel im Kofferraum mit und füllst ihn vor Ort mit der Schaufel. Größere Mengen lässt du dir besser liefern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/07/Stadje_Magerbeet_Abpflastern.jpg" alt="" class="wp-image-3812" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/07/Stadje_Magerbeet_Abpflastern.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/07/Stadje_Magerbeet_Abpflastern-300x199.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/07/Stadje_Magerbeet_Abpflastern-768x509.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Magerbeet blüht es nicht trotz, sondern wegen des mineralischen, kargen Substrates besonders schön &#8211; und Löwenzahn und Brennnesseln haben keine Chance <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Kompostschicht obendrauf – das war’s schon!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Lichtverhältnissen deines neuen Beetes kannst du jetzt mit einer dünnen Schicht gütegesicherten <strong>Komposts</strong> arbeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sonnige Flächen:</strong> etwa 3–4 cm Kompost gleichmäßig verteilen und mit einer Harke etwas &#8222;unterrühren&#8220;</li>



<li><strong>Schattige Bereiche:</strong> hier können bis zu 10 cm Kompost verteilt werden</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Einfach leicht einharken, bis es gleichmäßig verteilt ist – und fertig ist dein Substrat zum Bepflanzen. Du brauchst keine teure Spezialerde, keinen Dünger, nüscht. Nur Boden und Kompost – wie früher.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Heimische Wildpflanzen statt Gartencenter-Glanz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt können die Pflanzen kommen, aber: Bitte keine &#8222;Bienenfreundlich&#8220;-Etiketten aus dem nächstbesten Baumarkt oder Gartencenter kaufen! Viele dieser Pflanzen sind wahre <strong>Chemiebomben</strong>, oft mehrfach mit Pestiziden gegen Schädlinge behandelt, und bringen unseren heimischen Insekten genau: <strong>nichts</strong>. Noch ein Nachteil: Gartencenter-Pflanzen werden oft &#8222;auf Blüte&#8220; hochgetuned und haben danach ihr Pulver verschossen &#8211; also nix mit dauerhaft und nachhaltig!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Kauf stattdessen zertifizierte heimische Wildstauden</strong> – am besten aus regionalem Anbau.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><a href="https://sonjastadje.de/ist-das-insektenfreundlich-oder-wirklich-nuetzlich-fuer-insekten/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Warum das wichtig ist, erkläre ich hier → Artikel zu insektenfreundlichen Pflanzen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Und hier erfährst du, worauf du beim Saatgut achten solltest → Mein Saatgut-Guide</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://sonjastadje.de/heimisch-oder-nicht-das-ist-hier-die-frage/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Was soll das mit dem &#8222;heimischen&#8220;? Lies hier mehr darüber → Zum Artikel</a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#f6d424"><strong><img alt="💡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a1.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>  Warum heimische Wildpflanzen?</strong> Weil unsere Insekten sie <strong><em>brauchen</em></strong>. Sie haben sich über Jahrtausende gemeinsam entwickelt – viele Wildbienenarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert. Exoten wie Geranien, Begonien, Rudbeckien oder Petunien sehen nett aus, sind aber für die meisten heimischen Bestäuber wertlos – wie Plastikobst auf einem Frühstückstisch. <a href="https://sonjastadje.de/heimisch-oder-nicht-das-ist-hier-die-frage/">→ Hier gibt´s einen ganzen Artikel dazu.</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Pflege: Deine Fläche braucht dich!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du jetzt nach dem Pflanzen denkst: &#8222;So, das war’s – Natur, mach mal&#8220;, dann wird es leider <strong>nicht</strong> funktionieren.<br>Eine neue Fläche braucht <strong>Pflege, Geduld und Struktur</strong>. Gerade in den ersten Jahren ist die sogenannte Entwicklungspflege wichtig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unerwünschte Arten wie Quecke, Löwenzahn oder Ampfer etc. regelmäßig kontrollieren und jäten</li>



<li>Größere Flächen 1–2 Mal jährlich mähen (je nach Fläche)</li>



<li>Nach dem Mähen Schnittgut entfernen!</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://sonjastadje.de/bluehwiese-gescheitert-diese-4-fehler-machen-fast-alle-und-so-klappts-wirklich/"><img alt="📎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ce.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Typische Fehler und wie du sie vermeidest → Mein Artikel zu Blühwiesen-Fails</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">6. Die richtige Pflanzdichte: Mehr ist mehr!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein typischer Fehler: Du bestückst die neue Fläche mit zu wenigen Pflanzen. Und dann wächst nicht viel – außer dem „Unkraut“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Richtwert für die Bepflanzung</strong> (hängt aber natürlich auch von den Pflanzen und ihrer potenziellen Größe ab):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sonniger Standort, du verwendest kein zusätzliches Saatgut:</strong> 7-8 Stauden/qm</li>



<li><strong>Schattenstandort:</strong> gern noch dichter, ruhig 8-10 Stauden/qm!</li>



<li><strong>Sonniger Standort + du streust Saatgut dazwischen aus:</strong> mindestens 5 Stauden pro Quadratmeter</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">So schließen sich die Lücken zwischen den Pflanzen schnell, du musst weniger jäten – und das Beste: Du <strong>brauchst keinen Mulch!</strong><br>(Okay: <strong>Kiesmulch</strong> in Maßen ist erlaubt. Aber bitte <strong>Hände weg von Mulch-Folien</strong> – deine neue Fläche braucht einfach kein Mikroplastik, keine Staunässe, mit anderen Worten: Das ist einfach ökologischer Unsinn.)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Natur braucht Struktur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entsiegelung war der erste Schritt – jetzt kommt der zweite: <strong>bewusste Gestaltung</strong> mit Pflanzen.<br>Mit durchdachtem Bodenaufbau, den richtigen Pflanzen, Pflege und ein bisschen Know-how wird aus deiner Fläche ein Ort, an dem Biodiversität nach dem Abpflastern wirklich leben kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du willst loslegen oder brauchst Hilfe bei der Planung?</strong><br><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Meld dich gern – ich begleite dich auf deinem wilden Weg.</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Neu im Portfolio: Ich bin jetzt DGNB Biodiversitätsmanagerin!</title>
		<link>https://sonjastadje.de/neu-im-portfolio-ich-bin-jetzt-dgnb-biodiversitaetsmanagerin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 16:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wusstest Du schon?]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversitätsmanagerin]]></category>
		<category><![CDATA[DGNB]]></category>
		<category><![CDATA[Förderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal gibt’s was zu feiern – und neulich war so ein Tag! Ich habe nämlich eine Fortbildung abgeschlossen, mit der ich künftig mein Portfolio erweitere:Ich bin jetzt offiziell DGNB-Biodiversitätsmanagerin! Hier erfährst du mehr über mein Angebot. Was das heißt, warum das ein Grund zur Freude ist und wie ihr davon profitiert, erzähle ich euch hier. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Manchmal gibt’s was zu feiern – und neulich war so ein Tag! Ich habe nämlich eine Fortbildung abgeschlossen, mit der ich künftig mein Portfolio erweitere:<br><strong>Ich bin jetzt offiziell DGNB-Biodiversitätsmanagerin!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://sonjastadje.de/biodiversitaetsmanagement-als-dienstleistung-mein-angebot/">Hier erfährst du mehr über mein Angebot</a></strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was das heißt, warum das ein Grund zur Freude ist und wie ihr davon profitiert, erzähle ich euch hier.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bitte ist eine Biodiversitätsmanagerin?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gute Frage! Kurz gesagt: Ich bin jetzt zertifizierte Ansprechpartnerin für alle, die ihre Außenräume (also Firmengelände, Schulhöfe etc.) so planen oder umgestalten wollen, dass&nbsp;<strong>mehr Leben ´reinkommt</strong>&nbsp;– mehr Artenvielfalt, mehr Lebensraum, mehr Natur. Geplant habe ich so zwar schon immer &#8211; aber der Teil mit der Zertifizierung ist neu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und diese Zertifizierung erfolgt nach einem&nbsp;<strong>geprüften System</strong>, das nachhaltige Gestaltung messbar macht: dem&nbsp;<strong><a href="https://www.dgnb.de/de/zertifizierung/quartiere/biodiversitaetsfoerdernde-aussenraeume">DGNB System für biodiversitätsfördernde Außenräume</a></strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich begleite Projekte durch alle Phasen – von der ersten Idee bis zur Pflege – und kann auch helfen, eine offizielle DGNB-Zertifizierung zu bekommen (vergleichbar mit einem &#8222;Nachhaltigkeits-Orden&#8220; für euren Garten oder Außenbereich <img alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f604.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was ist die DGNB?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<strong>Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen</strong>&nbsp;ist im Prinzip das Nachhaltigkeits-Kompetenzzentrum fürs Planen und Bauen in Deutschland. Sie hat ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem man messen kann, wie nachhaltig, effizient und ressourcenschonend ein Projekt in allen Lebensphasen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses System ist das mit Abstand Wichtigste seiner Art in Deutschland und wird international angewendet. Und zudem ist das System vom Bund offiziell anerkannt als Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen &#8211; und damit Grundlage bzw. Nachweis-Instrument für den Erhalt mehrerer Qualitätssiegel und Förderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für Biodiversität in Außenräumen wird zum Beispiel geprüft:</strong><br><img alt="🌱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f331.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Ist genug vielfältiger Lebensraum für Tiere entstanden?<br><img alt="🌿" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33f.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Wurden heimische Pflanzen verwendet?<br><img alt="💧" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a7.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Wird Wasser auf dem Gelände sinnvoll genutzt?<br><img alt="👩‍🌾" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f469-200d-1f33e.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Ist die Pflege langfristig sichergestellt und erfolgt ökologisch sinnvoll?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den ökologischen spielen aber auch soziale und ökonomische Kriterien eine Rolle. Wer das alles gut durchdenkt und umsetzt, bekommt Punkte – und je nachdem, wie die Bewertung ausfällt, gibt’s eine Auszeichnung (Bronze, Silber, Gold oder sogar Platin). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klingt sehr offiziell – ist es auch. Und es macht richtig Sinn! </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn durch die Prüfung ganzheitlicher Kriterien und ein nachvollziehbares Bewertungssystem wird euer Einsatz für die Biodiversität transparent und hebt sich von &#8222;gut gemeinten&#8220;, aber qualitativ, naja, suboptimalen Bestrebungen anderer ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://sonjastadje.de/ich-bin-dgnb-mitlied/">Warum ich Mitglied in der DGNB geworden bin, habe ich hier mal genauer aufgeschrieben.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich jetzt (neu) für euch tun kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann für euch jetzt nicht nur naturnahe Gärten und Lebensräume planen, sondern zusätzlich:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Biodiversitätsfördernde Außenräume ganzheitlich begleiten</strong>&nbsp;– von der Idee bis zur Pflege<br><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Projekte DGNB-konform aufsetzen</strong>&nbsp;– für mehr Struktur, Klarheit und Wirkung <br><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Die Zertifizierung vorbereiten und einreichen</strong>&nbsp;– wenn ihr euch das Label holen wollt<br><img alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<strong>Euch unterstützen, auch Bestandsflächen messbar ökologisch aufzuwerten</strong>&nbsp;– sogar ohne Bagger</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das für euch gut ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weil ihr damit auf der sicheren Seite seid, wenn es darum geht, nachzuweisen, dass ihr mit mir konsequent naturnah und gleichzeitig professionell plant. Und weil ich jetzt mit offiziellem Stempel sagen kann:<br><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<em>Hier entsteht wirklich wertvoller Lebensraum – nicht nur ein bisschen Alibi-Grün fürs Auge.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem könnt ihr die (angestrebte) Zertifizierung auch als überzeugendes Argument nutzen – für Förderanträge, für die &#8222;Credibility&#8220; und für die eigene Gewissheit, etwas richtig Gutes getan zu haben. Denn was ist überzeugender als ein etabliertes Bewertungssystem mit vergleichbaren Kriterien, deren Erfüllung ihr transparent nachvollziehbar macht?!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und ganz ehrlich: Es macht einfach Freude, gemeinsam etwas zu gestalten, das wirklich-wirklich wirkt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Apropos Förderanträge: Mit dem Zusatztitel DGNB-Biodiversitätsmanagerin erkennt mich die KfW im <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-und-Umwelt/Förderprodukte/Umweltprogramm-(240-241)/">KfW-Umweltprogramm</a> als fachlich qualifizierte Planerin sowie als Gutachterin für die Bestätigung der fach- und anforderungsgerechten Umsetzung einer Maßnahme an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lust auf ein Projekt mit mehr Leben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr gerade überlegt, wie ihr euren Garten, Schulhof oder das Firmengelände in ein kleines Paradies für Mensch und Natur verwandeln könnt –&nbsp;<strong>lasst uns drüber austauschen!</strong><br>Ich bringe meine neue Qualifikation, mein ganzes Herz für Biodiversität und eine Menge kreative Ideen mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="📬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4ec.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">Schreibt mir einfach</a> – ich freu mich drauf!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße<br><strong>Sonja</strong><br><em>Lebensraumplanerin &amp; jetzt auch Biodiversitätsmanagerin <img alt="🌿" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33f.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blühwiese gescheitert? Diese 4 Fehler machen fast alle – und so klappt’s wirklich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 14:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wusstest Du schon?]]></category>
		<category><![CDATA[Blühwiese]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[gartentipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturerlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich hab doch extra diese tolle Blühmischung aus dem Baumarkt geholt!“&#160;– Wenn du diesen Satz schon mal gesagt oder gedacht hast, bist du in bester Gesellschaft. Viele meiner Kund*innen sind schon mal voller Vorfreude in ein Blühwiesen-Abenteuer gestartet &#8211; nur um ein paar Monate (oder ein Jahr) später frustriert festzustellen: Es blüht nicht. Oder nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich hab doch extra diese tolle Blühmischung aus dem Baumarkt geholt!“</em>&nbsp;– Wenn du diesen Satz schon mal gesagt oder gedacht hast, bist du in bester Gesellschaft. Viele meiner Kund*innen sind schon mal voller Vorfreude in ein Blühwiesen-Abenteuer gestartet &#8211; nur um ein paar Monate (oder ein Jahr) später frustriert festzustellen: Es blüht nicht. Oder nur kurz. Oder nicht das, was da eigentlich blühen sollte. Oder es sieht einfach nur traurig aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber bevor du jetzt den Wildbienen die Schuld gibst: Es liegt meistens nicht an ihnen. Sondern an ein paar klassischen (und sehr menschlichen) Fehlern, die bei der Anlage von Blühflächen immer wieder passieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit dein nächster Versuch ein voller Erfolg wird, zeige ich dir die&nbsp;<strong>vier häufigsten Blühwiesen-Fails</strong>&nbsp;– und wie du sie ganz leicht vermeidest. Einen tieferen Einblick in die Welt der Blühstreifen, Säume und Mischungen findest du übrigens auch in meinem Artikel&nbsp;<a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/">„Blumenwiese, Saum, Blühstreifen – eine kleine Übersicht“</a>.</p>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">1. Das falsche Saatgut – Wenn bunt und fancy nicht gleich bienenfreundlich ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Klassiker und der häufigste Fehler: Die berühmte „Blühmischung“ kommt aus dem Baumarkt oder dem Discounter. Klingt verheißungsvoll, sieht auf dem Foto bunt aus – und verspricht ein schnelles Blütenmeer. Was viele Menschen nicht wissen: Diese Mischungen bestehen fast ausschließlich aus&nbsp;<strong>einjährigen, schnell und krass bunt blühenden Pflanzen</strong>, oft nicht mal aus unseren Breiten, und hat nur wenig Mehrwert für unsere Insekten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar, das sieht erst mal hübsch aus – aber dann kommt die Ernüchterung: Nach ein paar Monaten ist alles vorbei. Die Fläche verunkrautet, es kommen kaum oder keine Blüten nach, und spätestens im nächsten Jahr ist von der einstigen „Blühwiese“ nichts mehr übrig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was du stattdessen brauchst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regionales Saatgut von heimischen Wildpflanzen</strong>, am besten eine Mischung aus sowohl ein-, zwei- und mehrjährigen Arten, angepasst an Standort und Boden.</li>



<li>Schau nach <a href="https://www.natur-im-vww.de/wildpflanzen/vww-regiosaaten/">zertifizierten Anbietern</a>, zum Beispiel über das <a href="https://www.tausende-gaerten.de">Projekt &#8222;Tausende Gärten &#8211; tausende Arten&#8220;</a>, mit gebietsheimischen Mischungen.</li>



<li>Weniger BAM ist langfristig mehr: Viele echte Wildblumen brauchen Geduld. Aber sie sind langlebig, ökologisch wertvoll – und sie kommen wieder!</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Tipp: Schau unbedingt in <a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/">meinen verlinkten Artikel</a> rein, dort findest du eine übersichtliche Einführung zu den unterschiedlichen Saatgut-Typen und Begriffen wie Saum, Wiese oder Blühstreifen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="744" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung-1024x744.jpg" alt="Eine Blühmischung aus dem Baumarkt mit wenig nachhaltigen einjährigen und vor allem exotischen Pflanzen wie Cosme, Kapuzinerkresse etc." class="wp-image-3661" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung-1024x744.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung-300x218.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung-768x558.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung.jpg 1289w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Einmal BAM und dann vorbei &#8211; und niemals ein &#8222;Insektenbuffet&#8220;: Typische grellbunte Baumarkt-Mischung</figcaption></figure>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">2. Der falsche Standort – Blühende Wiesen brauchen Sonne!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein häufiger Fehler: Die Fläche, die blühen soll, liegt am Rand des Gartens, ist halbschattig bis schattig – und der Boden ist irgendwie auch eher feucht, verdichtet und/oder nährstoffreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tja. Leider lieben die typischen Wiesenblumen genau das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blühwiesen brauchen Sonne.</strong>&nbsp;Und zwar viel davon. Richtig viel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je schattiger dein Standort ist, desto weniger Arten werden sich wohlfühlen – und desto geringer ist die Chance, dass sich schnell eine stabile, artenreiche Blühfläche aus einer der erhältlichen Mischungen entwickelt &#8211; egal wie qualitativ hochwertig dein Saatgut ist! Im Halbschatten ist mit angepassten Arten noch etwas möglich, aber im Vollschatten brauchst du eine ganz andere Strategie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was du tun kannst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wähle für Blühwiesen immer einen&nbsp;<strong>sonnigen, offenen Standort</strong>&nbsp;mit mindestens 6 Stunden Sonne täglich.</li>



<li>Willst du doch eine Fläche im Halbschatten gestalten? Dann brauchst du Spezialmischungen (sorry &#8211; auch die benötigen länger zum Blühen) – oder besser: andere <a href="https://sonjastadje.de/naturnahe-pflanzplanung/">naturnahe Pflanzkonzepte</a> wie zum Beispiel eine auf Schattenstandorte ausgerichtete Pflanzung aus Stauden und Gehölzen plus Ansaaten für die Zwischenräume.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Tipp: Bei Standorten im Schatten und Halbschatten lässt sich leider hinsichtlich der Eignung als Blühfläche nichts schönreden. Aber andere tolle Lebensräume wie<a href="https://sonjastadje.de/das-naturgarten-glossar/"> Totholzhecken, Steinhaufen, Stumpery oder Käferkeller</a> können hervorragend im Schatten entstehen.</p>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">3. Der falsche Boden – Wenn Gras und Beikräuter die Bühne übernehmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch so ein stiller Killer für deine Blühwiese: der unzureichend vorbereitete Boden. Viele Menschen denken, sie könnten einfach die Samen aufs bestehende Gras streuen und auf das Beste hoffen. Das ist etwas zu optimistisch: Leider bekommt dann der Rasen (und seine Freunde Giersch, Löwenzahn &amp; Co.) ganz schnell wieder die Oberhand.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blumenwiesen brauchen Konkurrenzfreiheit.</strong>&nbsp;Zumindest in der Anfangszeit. Und je sorgfältiger du die Fläche vorbereitest, desto größer ist die Chance, dass sich die zarten Wildblumensämlinge behaupten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was du beachten solltest:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entferne vorhandenen Bewuchs wirklich gründlich – inkl. Wurzelwerk. Am besten per Abtragen der Grasnarbe oder mit einer „Schwarzbrache“-Vorbereitung (mehrere Wochen Boden abdecken, mehrfach harken/fräsen und Beikräuter dabei entfernen).</li>



<li>Der Boden sollte&nbsp;<strong>mager</strong> sein – also nährstoffarm und nicht gedüngt. Der gute &#8222;Mutterboden&#8220; ist für Blumenwiesen nicht gut geeignet &#8211; auch, weil da schon sehr viele Samen von Beikräutern drin sind, die unsere Saaten stören können.</li>



<li>Achte auf eine feinkrümelige Bodenstruktur ohne dichte Brocken. Auflockern schadet auf keinen Fall, gerade bei entsiegelten Flächen.</li>



<li>Nach dem Einsäen das Saatgut&nbsp;unbedingt auch <strong>anwalzen oder antreten</strong>, nicht mit Erde bedecken!</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bonus-Tipp: Die neue Fläche bleibt verletzlich! Gerade in der ersten Zeit musst du sie gegen eindringende Rasengräser, meist vom Rand her, aktiv verteidigen. Ein klarer Rand oder eine Barriere (z. B. Beeteinfassung, Rasenkante etc.) hilft dabei.</p>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">4. Die falsche Pflege – Schröpfschnitt ist kein Schimpfwort!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es da noch das Thema Pflege. Viele denken: Ich säe einmal, dann läuft das von allein. Wächst ja wild, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tja, nicht ganz. Auch eine Blühfläche braucht regelmäßige Pflege – wenn auch eine spezielle.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziel ist es, die Fläche langfristig artenreich zu halten und nicht wieder von Rasen oder Beikräutern zuwuchern zu lassen.</strong>&nbsp;Das bedeutet: jäten und auch mähen. Und zwar mit Wissen statt Aktionismus <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Maßnahmen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Richtige <strong>Blumenwiesen brauchen Mahd. Blühflächen kann man entspannter betrachten</strong>. Bei Letzteren reicht es, im Frühling die vertrockneten Stängel des Vorjahres abzuräumen. Ist zu viel Gras in der Fläche, kann ein Schröpfschnitt, also eine Mahd im Frühling, sie schwächen. Wichtig:&nbsp;<strong>Das Schnittgut abtragen</strong>, sonst düngst du die Fläche ungewollt.</li>



<li><strong>Keine Dauerblüher-Versorgung erwarten:</strong>&nbsp;Eine echte Wildblumenfläche sieht nicht immer „perfekt“ aus. Es gibt Blühphasen, Lücken, Veränderung – genau das macht sie lebendig.</li>



<li><strong>Ruhig mal was pflücken:</strong> Eine blühende Fläche ist nicht unantastbar. Immer mal einen Strauß pflücken und die Pflanzen damit anregen, weitere Blüten zu bilden oder noch mal auszutreiben, sorgt für eine längere Blüh-Saison. Außerdem reduziert das die Anzahl der Stängel, die schon im Hochsommer verblüht sind und weniger schön aussehen. </li>



<li><strong>Nicht zu energisch gießen! </strong>Gerade zu Beginn ist es hilfreich, die Fläche nicht zu trocken werden zu lassen &#8211; deswegen sät man gerne im Herbst. Gerade bei Sandböden besteht bei zu viel Gartenschlauch-Bewässerung die Gefahr, dass die kostbaren Saatkörner weggeschwemmt werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich um seine Blühfläche so gut kümmert, wird dafür mit einer dauerhaften, immer schöner werdenden und maximal insektenfreundlichen &#8222;Mini-Blumenwiese&#8220; belohnt. Gärtner:innenglück braucht halt manchmal Geduld und eine Sense &#8211; oder einen Balkenmäher.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="706" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung_3-1024x706.jpg" alt="Eine naturnahe Blühfläche, genauer gesagt eine Blumenwiesenmischung mit Margeriten, Mohn, Wiesensalbei und Gräsern." class="wp-image-3662" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung_3-1024x706.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung_3-300x207.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung_3-768x529.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stadje_Naturgarten_Bluehmischung_3.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">So kann´s aussehen! Naturnahe Wiesen-Ansaat mit blühenden Blumen und Gräsern.</figcaption></figure>



<div style="height:61px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Blühwiese – ja bitte! Aber richtig &#8230;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine bunte Wiese im Garten zu wollen ist ein prima Ziel – und das auch möglichst schnell! Aber echte Blühflächen sind keine Instant-Gartendeko auf Bestellung, sondern ein längerfristiges Projekt: Sie brauchen Planung, Vorbereitung, Pflege – und den Mut zur Wildheit natürlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir die Mühe machst und die genannten Ratschläge befolgst, bekommst du dafür:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine wunderschöne, dauerhafte Blüten-Fläche voller Leben,</li>



<li>wertvollen Lebensraum für Insekten,</li>



<li>und ein gutes Gefühl, weil du aktiv zur Artenvielfalt beiträgst.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und falls du noch tiefer einsteigen willst:&nbsp;<a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/">Hier geht’s zum Überblick über Mischungen, Begriffe und Tipps rund um Blühstreifen und Säume</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf zu deinem Garten zum Erlebnisraum – für dich und für die Natur. Aber bitte ohne die Baumarkt-Mischung ;-). </p>



<p class="wp-block-paragraph">P.S.: Als Planerin und Beraterin bin ich hier, um dich mit Know How zu unterstützen. Nimm gerne <a href="https://sonjastadje.de/kontakt/">&gt;&gt;&gt; Kontakt </a>auf, wenn du Unterstützung brauchst!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abpflastern: Gemeinsam lachen, graben und gärtnern für die Schwammstadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2025 11:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Get your hands dirty!]]></category>
		<category><![CDATA[abpflastern]]></category>
		<category><![CDATA[anpacken]]></category>
		<category><![CDATA[community]]></category>
		<category><![CDATA[entsiegeln]]></category>
		<category><![CDATA[lokales engagement]]></category>
		<category><![CDATA[mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[selbstwirksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Trends, die so viel mehr sind als &#8222;Öko-Aktivismus&#8220; &#8211; sie haben das Zeug zur echten Umweltbewegung. In den Niederlanden nennen sie es&#160;Tegelwippen&#160;(&#8222;Platten kippen&#8220;) – eine Art kollektiver Großangriff auf versiegelte Flächen. Pflastersteine raus, Stauden rein, Nachbar:innen klönen, Kinder rennen durch die freien Lücken, und alle haben so richtig Spaß und eine gute Zeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Es gibt Trends, die so viel mehr sind als &#8222;Öko-Aktivismu</em>s&#8220;<em> &#8211; sie haben das Zeug zur echten Umweltbewegung.  In den Niederlanden nennen sie es&nbsp;<strong><a href="https://www.nk-tegelwippen.nl">Tegelwippen</a></strong>&nbsp;(&#8222;Platten kippen&#8220;) – eine Art kollektiver Großangriff auf versiegelte Flächen. Pflastersteine raus, Stauden rein, Nachbar:innen klönen, Kinder rennen durch die freien Lücken, und alle haben so richtig Spaß und eine gute Zeit zusammen. Und am Ende ist das Viertel schöner!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Jetzt kommt das Ganze als&nbsp;<strong>Abpflastern</strong>&nbsp;endlich nach Deutschland. Und was mich daran am meisten begeistert? Nicht nur der kollektive Beitrag zu hoch gerankten Klima-Zielen, sondern das entstehende Gefühl:&nbsp;<strong>Wir machen das hier zu Hause gemeinsam</strong>!</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0754-1024x683.jpg" alt="Zwei Männer füllen nach dem Abpflastern mit Schaufeln Erde in die neu entstandenen Beete" class="wp-image-3618" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0754-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0754-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0754-768x513.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0754.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Stad Antwerpen</figcaption></figure>



<div style="height:67px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><img alt="💚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f49a.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Entsiegeln mit Herz und Muckis: Abpflastern ist mehr als Ökobilanz-Beitrag und Schwammstadt-Ziel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir an&nbsp;<strong>Entsiegelung</strong>&nbsp;denken, gehen uns ja oft gleich unsexy Begriffe wie „Hochwasserschutz“, „CO₂-Bilanz“ oder „Schwammstadt“ durch den Kopf. Alles wichtig, aber ehrlich? Was uns richtig antreibt, ist doch eher der Gedanke,&nbsp;<strong>mit den Händen Veränderung zu schaffen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regenwasser, das versickert</strong>&nbsp;<strong>und verdunstet</strong>, statt ungenutzt in Kanalrohren zu verschwinden</li>



<li><strong>Grün-bunte Sprenkel</strong>&nbsp;in der grauen Stadt, die wir selbst gestaltet haben</li>



<li><strong>Lebendige Treffpunkte</strong>&nbsp;für Menschen und Insekten gleichermaßen, an denen wir mitgemacht haben!</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier setzt der Community-Boost an: Wenn du zusammen mit Freund:innen, Mitbewohner:innen Nachbar:innen eine Pflasterfläche befreist, kannst du ziemlich schnell erleben, wie statt kahlen Steinen Leben sprießt – und wieviel Laune es macht, dieses kleine (oder größere!) Stückchen Natur und Gemeinwohl zu erschaffen.</p>



<div style="height:67px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><img alt="🇳🇱" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1f3-1f1f1.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Tegelwippen in den Niederlanden: Eine nationale Vorgarten-Party</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2020 tobt in den Niederlanden die&nbsp;<strong>Tegelwippen-Bewegung</strong>. Halt, nein: Es ist längst ein nationaler Wettkampf und heißt auch so! Mittlerweile werden 50 % der Kommunen zu temporären Open-Air-Werkstätten. Die <a href="https://vk-tegelwippen.be">flämischen Nachbarn in Belgien</a> haben längst nachgelegt. <a href="https://vimeo.com/1066533240">In diesem Jahr treten die <em>lage landen</em> erstmals gegeneinander an!</a> Und da wird natürlich von allen alles gegeben:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nachbarschafts-Runden</strong>: Whatsapp-Gruppen gehen steil, wenn die Kommunen jedes Frühjahr wieder zum Tegelwippen aufrufen.</li>



<li><strong>Familien- und Freundes-Teams</strong>: Omas gegen das Fußballteam von nebenan, Kitagruppe gegen die lokale Koch-AG.</li>



<li><strong>Music, BBQ &amp; Kinderlachen</strong>: Auf den Fotos (siehe unten!) sieht man lachende Gesichter, Kinder, die Steinlücken als Spielfläche nutzen, und überall frisches Grün in den kleinsten Flächen.</li>



<li><strong>Humorvolle Prämierungen</strong>: Die originellste Beetgestaltung, der wildeste Mix aus Stauden und Gräsern, die lustigste Verkleidung beim Steine entfernen – Hauptgewinn: Blumen-Gutscheine und natürlich die Goldene Gießkanne! – steigern die Motivation zusätzlich. </li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Der Community-Spirit ist der wahre Motor dieser Bewegung: gelebter Klimaschutz – aber mit Party und Glitzer statt Zeigefinger und PowerPoint!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis00410-1024x683.jpg" alt="Eine Frau mit zwei Kindern macht beim Tegelwippen/Abpflastern mit und alle haben sichtlich Spaß beim Blumen pflanzen" class="wp-image-3617" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis00410-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis00410-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis00410-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis00410.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Stad Antwerpen</figcaption></figure>



<div style="height:67px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Hamburg rollt den roten Teppich aus: Abpflastern goes Nord</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland hat das <strong><em>Tegelwippen</em></strong> unter dem Begriff <strong>Abpflastern</strong> bisher schon kleinere Kreise gezogen. Ein Team von der <a href="https://hfgg.de">Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz</a> stellt sogar die <a href="https://www.abpflastern.de">Wettbewerbs-Seite nach niederländischem Vorbild</a>! Hier kannst du deutschlandweit für deine Kommune ins Rennen gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hamburg startet jetzt ganz frisch das erste Bundesland: <a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/themen/boden-und-geologie/bodenschutz/abpflastern/so-funktioniert-der-abpflastern-wettbewerb-1050462">Die BUKEA (Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft) hat ein&nbsp;<strong>Förderprogramm</strong>&nbsp;aufgelegt</a>, das bis zu 50 % der Kosten für Privatpersonen übernimmt und Nachbarschafts-Teams mit Werkzeugkoffern sponsert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich drei großartige Preise werden vergeben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der „Goldene Spaten“ ist im Rennen für den Bezirk mit der meisten entsiegelten Fläche</li>



<li>Die „Goldene Gießkanne“ geht an den Stadtteil mit der meisten entsiegelten Fläche</li>



<li>Die „Goldene Harke“ geht an den Flächensieger unter den Privatperson und Unternehmen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Also, wenn du in Hamburg bist und mitmachen möchtest, gibt es <a href="https://abpflastern.beteilige.me/#/">hier</a> alles, was du wissen musst!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;<a href="https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Abpflastern-und-Gruen-pflanzen-Hamburger-sollen-Vorschlaege-machen,tegelwippen102.html">Mehr Infos zum Hamburger Programm beim NDR</a>!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Übrigens: Schon seit 2022 setzt sich ein echter Ehrenmann, nämlich der Schüler <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Tegelwippen-Elfjaehriger-setzt-sich-fuer-mehr-Gruen-in-Altona-ein,hamj153310.html">Toni Will aus Altona</a>, dafür ein, dass das Tegelwippen nach Hamburg kommt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img alt="👉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f449.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Und ebendieser Toni hat mit <a href="https://www.schulen-pflastern-ab.de">Schulen pflastern ab!</a> jetzt sogar den Wettbewerb unter Schulen eröffnet &#8211; also meldet eure Schule am besten gleich an! </p>



<div style="height:67px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><img alt="🛠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f6e0.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/>&nbsp;DIY-Anleitung: Ganz einfach &#8211; Abpflastern in fünf Schritten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du willst sofort loslegen? Kein Problem! Hier kommt die Anleitung für deinen eigenen kleinen Pflaster-Befreiungsschlag:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Pflaster lockern</strong><br>Nur der erste Stein ist Gepopel, dann wird&#8217;s leichter: Mit einer Spatenkante, Meißel, Spitzhacke (oder was dir sonst einfällt) den Stein oder die Platte Stück für Stück anheben, bis man sie packen kann. (Kaputt hämmern geht natürlich auch.) Die nächsten Steine von unten anheben und raus damit. Wer keine halben Sachen macht, rückt auch Asphalt und Betonflächen mit dem Stemm-/Bohr-/Abrisshammer zu Leibe. </li>



<li><strong>Boden auflockern</strong><br>Eine Grabegabel oder ein Sauzahn sind deine Freunde. Damit lockerst du verdichtete Schichten und sorgst für gute Durchlüftung.</li>



<li><strong>Unterbau auffüllen</strong><br>Sand, Kies, Split – mit gütegesichertem Kompost auffüllen, gut durchmischen und fertig ist ein neues Magerbeet! Denk dran: Mit dem guten &#8222;Mutterboden&#8220; holst du dir auch gerne nicht so beliebte Beikrautsamen in die neue Pflanzfläche.</li>



<li><strong>Pflanzen einsetzen</strong><br>Wurzelballen lockern, die Pflanze tief genug einsetzen und gut andrücken. Meine Favoriten je nach Standort:&nbsp;Katzenminze, Ziest, Rote Lichtnelke, Schnee-Marbel, Immenblatt oder Nesselkönig &#8211; auf jeden Fall heimische Wildpflanzen. Die sind robust, trockenheitsverträglich, bienenfreundlich. Und du kannst direkt nach dem Pflanzen eine kleine Pflanz-Patenschaft im Kiez aushängen. Mehr Pflanzen-Ideen mit Wert für die Tierwelt findest du auf der <a href="https://www.naturadb.de">NaturaDB</a>.</li>



<li><strong>Gießen und genießen</strong><br>Neu gesetzte Pflanzen richtig gut wässern (wenn du die Pflanze tief genug gesetzt hast, läuft das Wasser wie in einem Trichter zur Pflanzenmitte &#8211; so soll es sein) und in den nächsten Tagen bei Bedarf nachgießen. Drumherum kann auch <a href="https://sonjastadje.de/blumenwiese-saum-blumenmischung-bluehstreifen-eine-kleine-uebersicht/">Saatgut von Wildpflanzen</a> ausgebracht werden.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong>&nbsp;Schnapp dir Nachbar:innen, stellt eine Bierzeltgarnitur auf, macht Musik an – so wird aus Arbeit eine Party!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_09-NK-Tegelwippen-IAMKAT-683x1024.jpg" alt="Beim Abpflastern werden hier Bodenplatten mit einer Schaufel angehoben und entfernt" class="wp-image-3615" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_09-NK-Tegelwippen-IAMKAT-683x1024.jpg 683w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_09-NK-Tegelwippen-IAMKAT-200x300.jpg 200w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_09-NK-Tegelwippen-IAMKAT-768x1151.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_09-NK-Tegelwippen-IAMKAT.jpg 1001w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: NK Tegelwippen</figcaption></figure>



<div style="height:67px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><img alt="♻" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/267b.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Platten und Pflaster wiederverwenden: Upcycling mit Biotop-Bonus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was tun mit den alten Platten und Steinen? Ab in den Garten, denn sie sind zu schade zum Wegwerfen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Trockenmauern bauen:</strong> In den Ritzen nisten sich Eidechsen, Spinnen und Wildbienen ein.</li>



<li><strong>Steinhaufen anlegen:</strong>&nbsp;Ein bisschen chaotisch stapeln oder einfach in deiner wilden Gartenecke auskippen &#8211; kleine Tiere lieben solche Rückzugsorte. </li>



<li><strong>Trittsteine &amp; Couch-Ecke:</strong>&nbsp;Gestapelt entstehen auch Sitzplateaus, Beetumrandungen und Plattenwege durch die Gemüsebeete.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Oder du lässt die Platten und Steine vom <em>Tegeltaxi</em> abholen &#8211; wenn es eins gibt. Erkundige dich am besten vor Ort.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stadje_Trockenmauer-1024x1024.jpg" alt="Abpflastern und Platten recyceln tut auch die Autorin Sonja Stadje - hier sitzt sie auf einer selbst gebauten Trockenmauer" class="wp-image-3626" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stadje_Trockenmauer-1024x1024.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stadje_Trockenmauer-300x300.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stadje_Trockenmauer-150x150.jpg 150w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stadje_Trockenmauer-768x768.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stadje_Trockenmauer.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Halbierte Betonplatten als Trockenmauer, selbst gebaut</figcaption></figure>



<div style="height:67px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Zur Motivation: Fotos, die gute Laune machen</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3623" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_030-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3623" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_030-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_030-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_030-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_030.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Stad Antwerpen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3621" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael24-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3621" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael24-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael24-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael24-768x513.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael24.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Stad Antwerpen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" data-id="3624" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_mdb_AlbertDickschenstraat30-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3624" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_mdb_AlbertDickschenstraat30-819x1024.jpg 819w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_mdb_AlbertDickschenstraat30-240x300.jpg 240w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_mdb_AlbertDickschenstraat30-768x960.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_mdb_AlbertDickschenstraat30.jpg 1200w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Stad Antwerpen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3619" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0769-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3619" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0769-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0769-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0769-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_2023_04_22_StadAntwerpen_Ecohuis0769.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Stad Antwerpen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3616" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_11-NK-Tegelwippen-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3616" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_11-NK-Tegelwippen-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_11-NK-Tegelwippen-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_11-NK-Tegelwippen-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_11-NK-Tegelwippen.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: NK Tegelwippen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3614" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_08-NK-Tegelwippen-IAMKAT-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3614" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_08-NK-Tegelwippen-IAMKAT-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_08-NK-Tegelwippen-IAMKAT-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_08-NK-Tegelwippen-IAMKAT-768x513.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_08-NK-Tegelwippen-IAMKAT.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: NK Tegelwippen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3613" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_07-NK-Tegelwippen-IAMKAT-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3613" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_07-NK-Tegelwippen-IAMKAT-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_07-NK-Tegelwippen-IAMKAT-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_07-NK-Tegelwippen-IAMKAT-768x513.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_07-NK-Tegelwippen-IAMKAT.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: NK Tegelwippen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3622" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_026-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3622" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_026-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_026-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_026-768x512.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Stad-Antwerpen_Abpflastern_frederikbeyens_Geveltuinen_UA_026.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Stad Antwerpen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3620" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael15-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3620" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael15-1024x683.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael15-300x200.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael15-768x513.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2025/05/Abpflastern_Stad-Antwerpen_Abpflastern_AanleggeveltuinenJonathanRamael15.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Credits: Stad Antwerpen</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:67px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><img alt="💚" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f49a.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Fazit: Abpflastern ist gelebte Selbtwirksamkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abpflastern ist mehr als ökologische Notwendigkeit:</strong><br>Es ist lokales Engagement, Gemeinschaftsspaß und Vorgarten-Kunst in einem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen graben, schwitzen, lachen – und sag Ende ist es schöner als vorher. Wenn du also Lust auf ein kleines Stück Zukunft hast, das blüht und Leute zusammenbringt: Schnapp dir Spaten, Stauden und deine Leute. Und leg los!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><img alt="🌼" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f33c.png" consent-required="470" consent-by="services" consent-id="471"/> Dein Garten ist nicht einfach ein Außenbereich. Er ist ein Lebensraum – und du kannst ihn gestalten. Stein für Stein.</p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="734" src="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2024/12/SWN_08-1024x734.jpg" alt="" class="wp-image-3208" srcset="https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2024/12/SWN_08-1024x734.jpg 1024w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2024/12/SWN_08-300x215.jpg 300w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2024/12/SWN_08-768x551.jpg 768w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2024/12/SWN_08-1536x1101.jpg 1536w, https://sonjastadje.de/wp-content/uploads/2024/12/SWN_08.jpg 1618w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abpflastern und schöner machen &#8211; ganz klar auch bei den <a href="https://sonjastadje.de/aus-der-praxis-ein-naturnahes-betriebsgelaende-fuer-die-stadtwerke-neumuenster/">Stadtwerken Neumünster</a>!</figcaption></figure>
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